Die Coronakrise hat viele Menschen in eine prekäre Situation geführt. «Im vergangenen Jahr haben die regionalen Caritas-Organisationen über 10 000 Beratungen für hilfesuchende Menschen durchgeführt. Das sind rund doppelt so viele wie in normalen Jahren», erklärte Caritas-Sprecher Stefan Gribi gegenüber der «Sonntagszeitung» vom 24. Januar. Hilfesuchende würden an die zuständigen Ämter vermittelt, wenn sie Anspruch auf Unterstützung haben. Oder sie erhalten eine Direktzahlung. Laut Gribi wurden mit dieser finanziellen Direkthilfe in Höhe von insgesamt 5 Millionen Franken 16 000 in Not geratene Personen unterstützt. – Bild: Caritas-Markt. | © Georges Scherrer/kath.ch
Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht tragen (Joh 15,8-9): So lautet das Motto der diesjährigen Gebetswoche für die Einheit der Christen (18.–25. Januar). Seit 1966 wird die Gebetswoche, deren Ursprünge auf das Jahr 1910 zurückgehen, vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und von der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rats der Kirchen vorbereitet. Jedes Jahr kommen die Texte aus einer anderen Region der Welt, 2021 von der monastischen Kommunität von Grandchamp im Kanton Neuenburg. Mehr dazu auf: acgk.ch/gebetswoche | © Simone Hainz / pixelio.de
Wie der Evangelist Matthäus berichtet, kamen Magier aus dem Osten nach Jerusalem und dann nach Bethlehem, um einem neugeborenen König zu huldigen, dessen Stern sie hatten aufgehen sehen. Aus den Sterndeutern wurden später Könige. Das aus dem 6. Jahrhundert stammende Mosaik in der Basilika Sant’Apollinare Nuovo in Ravenna stellt die drei Weisen aus dem Morgenland in persischer Tracht mit phrygischen Mützen dar. | © wikimedia / Ruge
Der Schmuck dieses Weihnachtsbaums, auf den wir im Gerbergässlein in Basel gestossen sind, verrät es: Wir leben in speziellen Zeiten. Mit diesem Bild beschliessen wir den Adventskalender und wünschen allen ebenso frohe und wie besinnliche Weihnachtstage sowie Gesundheit und Zuversicht für das neue Jahr. | © Regula Vogt-Kohler
Die O-Antiphonen, die vom 17. bis 23. Dezember das Magnificat im Vespergebet einrahmen, auf einen Blick in der Kathedrale von Jakarta: In umgekehrter Reihenfolge gelesen bedeuten die Anfangsbuchstaben der lateinischen Version «Ero cras», «Morgen werde ich da sein». Die mit O beginnenden Verse verbinden die Anrufung Jesu mit der Bitte um sein Kommen. So heisst es heute: « O Immanuel (Emmanuel), unser König und Lehrer, du Hoffnung und Heiland der Völker: o komm, eile und schaffe uns Hilfe, du unser Herr und unser Gott!» | © Albertus Aditya / wikimedia
Den Wetterprognosen zufolge wird es in der Region Basel an Heiligabend zwar nass, aber wohl nicht kalt genug für weisse Weihnachten. Vor zehn Jahren hingegen lag bereits vor den Weihnachtstagen Schnee, und für einmal konnte man den Weihnachtsbaum auf den Schlitten verladen. | © Regula Vogt-Kohler
Bis zur Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde der Gedenktag des Apostels Thomas am 21. Dezember, dem kürzesten Tag des Jahres begangen. Mit dem winterlichen Thomastag begannen die sogenannten rauen Nächte, mit denen sich viele Bräuche und Legenden nichtchristlichen Ursprungs verbinden. So galt der Thomastag selbst als Schicksalstag, und man befürchtete das Umhergehen von Dämonen und Schreckgestalten. Die christliche Deutung des Tages setzt die längste Nacht des Jahres wegen der Dunkelheit mit den Zweifeln des Apostels gleich. | © A. Dreher / pixelio.de
Der 20. Dezember ist der Gedenktag des heiligen Einsiedlers Ursicinus, der laut der Überlieferung 543 in Irland geboren wurde und 620 in der Gegend des heutigen St-Ursanne am Doubs starb. Genau am 1400. Todestag hätte eine Messe mit Bischof Felix Gmür in der Stiftskirche das Jubiläumsjahr abschliessen sollen – doch wegen der Pandemie musste sie auf den 21. März 2021 verschoben werden. Von den vierzig Anlässen des grandiosen Jubiläumsprogramms konnten 22 stattfinden, sieben wurden auf später verschoben. Viele Initiativen des 1400-Jahr-Jubiläums werden in St-Ursanne dauerhaft weiterwirken. So das in einer Gemeinschaftsarbeit von 150 Näherinnen und Stickerinnen aus der ganzen Region geschaffene Wandbild, das jetzt in der Stiftskirche zu sehen ist. | © Christian von Arx
Singen ist in diesen Zeiten ein problematisches Unterfangen. Das Gesangsverbot bedeutet aber nicht, dass wir gänzlich auf Lieder verzichten müssen. Wir dürfen sie hören – und mitsummen. Und dann gibt es noch Lieder, die nicht zum Singen gedacht sind: «A Christmas Carol» von Charles Dickens zum Beispiel. Dickens hat den Roman am 19. Dezember 1843 veröffentlicht. Er erzählt die Geschichte des Geizhalses Ebenezer Scrooge, der nach der Begegnung mit Geistern von einem Geizhals eine positive Persönlichkeitsveränderung durchmacht. | © Heritage Auctions, Inc. Dallas, Texas / wikimedia
Wer war Wunibald, der Heilige des heutigen Tages? .Wunibald respektive Wynnebald kam als Sohn eines begüterten Angelsachsen im frühen 8. Jahrhundert im südenglischen Wessex zur Welt. Sein Name bedeutet «Freund» und «kühn» (wini=Freund und bald=kühn, mutig auf Althochdeutsch). Zusammen mit dem Vater und Bruder Willibald pilgerte er nach Rom, liess sich theologisch ausbilden und war später in der Mission in Germanien tätig. 752 gründete er das Kloster Heidenheim in Franken, dem er bis zu seinem Tod 761 als Abt vorstand. In der Reformation wurde das Kloster aufgehoben, die ehemalige Klosterkirche (unser Bild) wird als evangelisch-lutherische Pfarrkirche genutzt. | © Tilman2007 / wikimedia