Im Januar hat Papst Franziskus einen kirchlichen Welttag der Grosseltern und älteren Menschen eingerichtet. Dieser fand erstmals am 25. Juli statt. Das Thema für die Premiere lautet: «Ich bin mit dir alle Tage». Dies solle «die Nähe des Herrn und der Kirche im Leben eines jeden älteren Menschen zum Ausdruck bringen», hält eine Mitteilung des Vatikandikasteriums für Laien, Familie und Leben fest, «besonders in dieser schwierigen Zeit der Pandemie». «Ich bin mit dir alle Tage» sei auch eine Zusage der Nähe, «die sich Jung und Alt gegenseitig geben können». | © Annamartha/pixelio.de
Papst Franziskus hat den Schutz der Meere angemahnt. Es dürfe kein Plastik ins Meer geschüttet werden, forderte das Kirchenoberhaupt beim Angelusgebet aus der römischen Gemelli-Klinik. Anlass für seinen Appell war der immer am zweiten Sonntag im Juli begangene «Sonntag des Meeres». Die italienische Bischofskonferenz hatte zu einem gebet für alle tödlich verunglückten Bootsflüchtlinge aufgerufen. Zudem erinnerten sie an die von den Folgen der Pandemie betroffenen Seeleute und die Auswirkungen der Meeresverschmutzung. Der «Sonntag des Meeres» geht auf eine Initiative der katholischen, anglikanischen und freikirchlichen Seefahrerseelsorge aus dem Jahr 1975 zurück. | © CFalk/pixelio.de
Abendstimmung in Portoferraio, dem Hauptort der Mittelmeerinsel Elba. Napoleon verbrachte hier zehn Monate in seinem ersten Exil und entfaltete dabei eine hektische Reformtätigkeit. Nach der endgültigen Niederlage von Waterloo wurde er 1815 auf die im Südatlantik gelegene Insel St. Helena verbannt, wo er vor 200 Jahren gestorben ist. | © Regula Vogt-Kohler
Das Fussballfieber hat auch das «Kirche heute»-Team erfasst. Wir hoffen, dass die Reise unserer Fussballer noch etwas weiter geht, und drücken ihnen gegen Spanien die Daumen. | © Christian von Arx
Am 24. Juni ist Johannistag, den die katholische Kirche als Hochfest der Geburt Johannes’ des Täufers begeht. In vielen Ländern hat sich um den mit der Sommersonnenwende in der nördlichen Hemisphäre verknüpften Festtag ein reiches Brauchtum entwickelt. In Finnland ist Juhannus, gefeiert am Samstag zwischen dem 20. und 26. Juni, der populärste Feiertag überhaupt. Zu den Traditionen in Finnland und anderswo gehört das Johannisfeuer wie jenes auf der Insel Seurasaari vor Helsinki (unser Bild). Ein Feuer steht auch an der Johannisfeier in Schönenbuch am 24. Juni auf dem Programm. | © Ninara/wikipedia
Nach der Kapelle St. Christophorus kann am 26. Juni in Basel ein weiterer neuer Sakralraum seiner Bestimmung übergeben werden: die Kapelle Don Bosco im Breitequartier. Die Gottesdienste, die bisher am Ersatzstandort Farnsburgerstrasse 58 stattfanden, können nun in der renovierten Kapelle gefeiert werden, und zwar weiterhin am Donnerstag um 11.00 Uhr, erstmals am 1. Juli. Am 26. Juni wird Bischof Felix Gmür den neuen Altar weihen. Die Teilnahme an der Feier ist nur mit Einladung möglich. Unser Bild zeigt die Kapelle im Oktober 2020, noch ohne den neuen Altar.| © Regula Vogt-Kohler
Auf der Älggialp im Kanton Obwalden (unser Bild) befindet sich der geografische Mittelpunkt der Schweiz. Wie die Kantone Nidwalden, Glarus und Zürich und ein Teil des Kantons Uri wird der Kanton Obwalden durch den zuweilen nicht nur geografisch weit entfernten Bischof von Chur administriert, provisorisch seit rund 200 Jahren. Mit der Wahl von Joseph M. Bonnemain zum neuen Churer Bischof bestehe nun Hoffnung auf eine Entspannung im Bistum, meint der kantonale CVP-Politiker Dominik Rohrer in einer Interpellation. Für eine definitive Klärung des provisorischen Status scheine die Zeit nun reif. | © wikimedia/Staycoolandbegood
Seit 1778 kennt die Kleinstadt Genzano in den Albaner Bergen südöstlich von Rom die Tradition der «Infiorata»: Aus Abertausenden roten, rosa, weissen, blauen oder gelben Blüten legen Menschen einen riesigen Blumenteppich mit fantastischen Motiven für die Fronleichnamsprozession in den Strassen. Im Jahr 2020 fiel das Blumenwunder wegen der Pandemie aus. Dieses Jahr besteht Anlass zur Hoffnung, dass die Via Italo Belardi in Genzano am Fronleichnamsfest (3. Juni) wieder so aussieht wie auf diesem Bild vom 23. Juni 2019 (Bild). | © kna-bild.de
Mit einer Andacht im Petersdom hat Papst Franziskus am 1. Mai eine einmonatige Gebetsinitiative gestartet. Bis zum 31. Mai überträgt der Vatikan jeden Tag um 18 Uhr eine Andacht aus einem Marienwallfahrtsort weltweit (vaticannews.va). Jeder Tag ist einem eigenen Gebetsanliegen gewidmet, und jeden Tag findet die zentrale Gebetsveranstaltung in einem anderen der Wallfahrtorte statt, die sich beteiligen. Mit dabei ist auch Lourdes (unser Bild). Am 18. Mai ist das Gebet aus dem französischen Wallfahrtsort allen Ärzten, Ärztinnen und dem Pflegepersonal gewidmet. | © W. Bulach / wikimedia commons
Mit einem Banner in Regenbogenfarben und einem Vers aus dem 1. Johannesbrief drückt die Offene Kirche Elisabethen in Basel am Kirchenportal ihr Verständnis aus, dass Gottes Liebe Menschen mit jeder sexuellen Orientierung umfasst. Die überkonfessionell getragene Citykirche ist seit 1994 offen «für alle Menschen guten Willens», ungeachtet ihrer Herkunft, Hautfarbe, sexuellen Orientierung oder Religion. | © Christian von Arx