Sieben Monate nach Beginn der Sammlung hat der Verein Klimaschutz Schweiz am 27. November die Gletscher-Initiative mit 112 296 Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht. Die auch vom katholischen Hilfswerk Fastenopfer unterstützte Initiative will die Ziele des Pariser Klimaabkommens in der Verfassung verankern. Der Klimawandel mit einem stetigen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur ist am Schrumpfen der Gletscher deutlich abzulesen. Unser Bild zeigt den Morteratschgletscher im Juli 2013. | © Regula Vogt-Kohler
Die Fachstelle Diakonie der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau hat im letzten Jahr die «Bänkli-Aktion» lanciert. Das Ziel war, vor jeder Kirche im Aargau ein Bänkli aufzustellen, mit der Aufschrift «Bei uns haben alle Platz». Ein Bänkli, nicht einfach gekauft, sondern selbst gebaut. Asylbewerber, Arbeitslose, Senioren, Familien, Jugendliche sowie Freiwillige wurden dafür motiviert. Mehr als 50 Bänkli wurden gebaut. Rund die Hälfe davon nahm am Wettbewerb teil. Nun sind die Gewinner bekannt: Auf dem Platz 2 steht das grosse «Stuhlbänkli» aus Rheinfelden (Bild). Den ersten Platz belegen die Jublaleitenden aus der Pfarrei Döttingen sowie die Jungsgruppe «bad boys» aus der Pfarrei Bergdietikon, Platz 3 teilt sich die Firmgruppe aus Windisch mit dem Seelsorgeverband Homberg. | © zVg
Autorin Susann Bosshard-Kälin und Fotograf Christoph Hammer gewinnen mit ihrem Buch «Im Fahr» (Verlag Hier und Jetzt, Baden 2018) den diesjährigen Medienpreis der Schweizer Bischofskonferenz. ­Darin treten die Benediktinerinnen aus dem Kloster Fahr erstmals in ein liebevolles «schwarz-weisses Rampenlicht» und erzählen ihre Lebensgeschichten, heisst es in der Mitteilung der Bischofskonferenz. Die Jury habe die grosse Lebensfreude beeindruckt, welche aus den Erzählungen sprudle. Entstanden sei ein gelungenes, authentisches christliches Glaubenszeugnis (Bild aus dem preisgekrönten Buch). | © Christoph Hammer/Verlag Hier und Jetzt
Der Baselbieter Landeskirchenrat will den Betrieb einer eigenen Bildungsstätte im Jugend- und Begegnungszentrum (JBZ) in Seewen (SO) aufgeben. Er beantragt der Synode des Kantons Basel-Landschaft, ihn zu ermächtigen, eine andere Weiterverwendung oder einen Verkaufs der Liegenschaft zu realisieren. Das Haus wurde 1983 von der Landeskirche Baselland gekauft, renoviert, teilweise umgebaut und 1985 in Betrieb genommen. In den letzten Jahren konnte der Ertrag die Betriebskosten nicht decken. Das JBZ Seewen wurde überwiegend durch Schulen benützt, der Anteil der kirchlichen Organisationen an der Belegung lag zwischen 10 und 24 Prozent. Zudem führte der Betrieb immer wieder zu Beschwerden von Nachbarn. Die Pastoralkonferenz Baselland diskutierte die Gründe für die mangelnde Belegung und sprach sich für einen Verkauf aus, mit dem Wunsch, die frei werdenden Mittel für die Jugendarbeit einzusetzen. Die Synode entscheidet am 2. Dezember über den Antrag des Landeskirchenrats. | © zVg
Offizieller Abschluss des Münsterjubiläums mit dem Basler Bischof Felix Gmür und dem evangelisch-reformierten Kirchenratspräsidenten Lukas Kundert: Mit einem ökumenischen Gottesdienst und einer Prozession zum Kunstmuseum ging am Reformationssonntag der Veranstaltungsreigen des Jubiläums «1000 Jahre Münster» offiziell zu Ende. Ganz Schluss ist jedoch noch nicht. Die Ausstellung «Gold & Ruhm», in deren Rahmen die goldene Altartafel vorübergehend nach Basel zurückgekehrt ist, ist noch bis am 19. Januar geöffnet. Bis am 16. Februar 2020 ist die Sonderausstellung «Das Basler Münster – Ein Jahrtausendbau» im Museum Kleines Klingental zu sehen. Noch bis am 16. Dezember findet jeweils montags die Ringvorlesung «Lebendige Steine» statt. Detailinformationen gibt es unter: www.1000jahrebaslermuenster.ch | © Oliver Hochstrasser