Bei prächtigstem Herbstwetter hat am 23. Oktober die Jubiläumsausgabe der Basler Herbstmesse begonnen. Vor 550 Jahren fand die Premiere statt. D'Mäss, wie die älteste und grösste Vergnügungsmesse der Schweiz in Basel heisst, ist nur fünfmal ausgefallen, immer wegen Seuchen, letztmals 2020 wegen Corona. | © Regula Vogt-Kohler
An den Festtagen Allerheiligen und Allerseelen, 1. und 2. November, gedenkt die katholische Kirche besonders ihrer Heiligen und aller Verstorbenen. Viele Menschen besuchen die Gräber ihrer Angehörigen. Im Novemberlicht lässt sich die wohltuende Stimmung auf den Friedhöfen intensiv erfahren. Ein gutes Beispiel für einen solchen Seelenort ist der kleine Friedhof von Burg im Leimental. | © Regula Vogt-Kohler
Am 4. Oktober, dem Gedenktag des heiligen Franz von Assisi, endet die SchöpfungsZeit, die in diesem Jahr unter dem Motto «Ströme lebendigen Wassers» stand. Wasser prägt auch eine der Strophen des Sonnengesangs des heiligen Franz, der zum Lob Gottes durch die Schöpfung aufruft. «Gelobt seist du, mein Herr, durch Schwester Wasser», heisst es da. Der Brunnen auf dem Bild steht auf der Piazza del Comune mitten in Assisi. | © Regula Vogt-Kohler
Das Bild von Touristen vor dem Trevi-Brunnen in Rom stammt aus dem Herbst vor dem Ausbruch der Coronakrise. Zum Welttourismustag am 27. September macht der Vatikan auf die Auswirkungen der Pandemie für die vom Tourismus abhängigen Menschen aufmerksam. Das diesjährige Motto des Aktionstages, «Tourism for Inclusive Growth» (Tourismus für inklusives Wachstum), sei eine Gelegenheit, über Statistiken hinauszuschauen und zu erkennen, dass hinter jeder Zahl ein Mensch stehe, schreibt Kurienkardinal Peter Turkson. Es sei notwendig, «sich auf einen integrativen Ansatz für den Tourismus zu konzentrieren und den Versuchungen des Individualismus und des Nationalismus zu widerstehen». | © Regula Vogt-Kohler
Kurz nach der Vollendung der Göttlichen Komödie starb Dante Alighieri am 14. September 1321 in Ravenna. Der grösste Dichter Italiens war 1302 aus seiner Heimatstadt Florenz verbannt worden. Sein Wanderleben führte ihn unter anderem nach Verona, Bologna, Lucca und Padua und schliesslich nach Ravenna, der wegen ihrer spätantiken Mosaike berühmten Stadt am Südrand des Po-Mündungsdeltas. Dort wurde er im Franziskanerkloster bestattet. Das Grabmal am Ende der Via Dante (unser Bild) wurde 1781 fertiggestellt. | © Gianni Careddu / wikimedia commons
Die vor der australischen Nordostküste gelegene Fraser Island ist eine der ungewöhnlichsten Inseln. Sie besteht fast vollständig aus Sand, der sich, herantransportiert durch Wind und Meeresströmungen, zu Dünen angehäuft hat. In der Sprache der Aborigines heisst das Eiland K’gari, was Paradies bedeutet. Das hat möglicherweise mit dem guten Nahrungs- und Wasserangebot zu tun. Auf der grössten Sandinsel der Welt gibt es zahlreiche Süsswasserseen w
Für viele ist Mariastein ein paradiesischer Ort. Pilgernde aus der ganzen Welt finden hier Kraft und Trost. Und wer sich in der Umgebung des Wallfahrtsortes umsieht, findet sogar einen Weg, der zum Paradies führt. | © Regula Vogt-Kohler
Auch Enten brauchen zwischendurch mal eine Pause. Diese Stockenten haben sich auf einer von Gletscherwasser umflossenen Grasinsel im Rosegtal niedergelassen. | © Regula Vogt-Kohler
Der Bettlachstock im Solothurner Jura ist von der Unesco als neues Weltnaturerbe anerkannt worden. Das Waldgebiet an der Südflanke der Weissensteinkette zwischen Grenchen und Solothurn ist Heimstatt für teilweise bis 200 Jahre alte Bäume. Zwei Bäche haben hier über Jahrtausende durch Erosion einen «Inselberg» geschaffen, auf dem sich eine artenreiche Flora und Fauna entwickeln konnte. Auf einer Fläche von fast 200 Hektaren besteht seit 36 Jahren ein dauerhafter, kompletter Nutzungsverzicht. Gleichzeitig hat die Unesco die alten Buchenwälder im Valle di Lodano im Kanton Tessin ins Weltnaturerbe aufgenommen. | © www.so.ch
Im Januar hat Papst Franziskus einen kirchlichen Welttag der Grosseltern und älteren Menschen eingerichtet. Dieser fand erstmals am 25. Juli statt. Das Thema für die Premiere lautet: «Ich bin mit dir alle Tage». Dies solle «die Nähe des Herrn und der Kirche im Leben eines jeden älteren Menschen zum Ausdruck bringen», hält eine Mitteilung des Vatikandikasteriums für Laien, Familie und Leben fest, «besonders in dieser schwierigen Zeit der Pandemie». «Ich bin mit dir alle Tage» sei auch eine Zusage der Nähe, «die sich Jung und Alt gegenseitig geben können». | © Annamartha/pixelio.de