An der Münchner Bundeswehr-Universität ist das Corona-Infektionsrisiko beim gemeinsamen Singen untersucht worden. Die Forscher kamen zum Ergebnis: Es hält sich stark in Grenzen. Das teilte die Uni am 7. Mai mit. Bei Experimenten mit professionellen Sängern habe sich eindeutig gezeigt, dass die Luft beim Singen nur im Bereich eines halben Meters vor dem Mund in Bewegung versetzt werde, unabhängig von Lautstärke und Tonhöhe. Eine Virusausbreitung über diese Distanz hinaus sei «äusserst unwahrscheinlich». Trotzdem sei ein Sicherheitsabstand in einem Chor oder einer Kirche von 1,5 Metern ratsam und eine versetzte Aufstellung der Sänger empfehlenswert, um einer Tröpfcheninfektion vorzubeugen. |© Hannes Bhend/Cantars Prélude 2019
Poesie am Ort der letzten Ruhe mitten in der Coronakrise: Seit Anfang April gibt es auf dem Basler Friedhof 26 Wortbilder zu entdecken. Künstler Matthias Zurbrügg hat die mehrheitlich aus naturbelassenem Tannenholz gezimmerten Buchstaben zu Begriffen wie «ZEIT LOS LASSEN» und «LIEBE AHNEN» gruppiert. Einzelpersonen können die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Friedhofs frei besichtigen. Weitere Informationen gibt es hier: www.stadtgaertnerei.bs.ch | © Kaspar Hiltbrand
«Beim Spaziergang in Münchenstein fand ich eine Kinderzeichnung, welche an einem Gartenzaun hing. Darauf  sind Wünsche und Hoffnung  in der Coronakrise  gezeichnet», schreibt Pfarrblattleserin Franziska Hänggi aus Münchenstein. Sie findet die Zeichnung sehr schön und human und sieht darin einen hoffnungsvollen Wegbegleiter für alle in der schwierigen Zeit. Das findet die Redaktion von «Kirche heute» auch! | © Franziska Hänggi
Historisch beispiellose Geste: Papst Franziskus hat am 27. März auf dem menschenleeren Petersplatz um ein Ende der Corona-Pandemie gebetet und dabei den feierlichsten Segen der katholischen Kirche «Urbi et orbi» erteilt. Dass der Ritus des «Urbi et orbi» (dt.: für die Stadt und den Erdkreis) in einer solchen Form stattfindet, kam in der Geschichte noch nicht vor. Mit dem feierlichen Segen verbunden ist ein Ablass, eine Tilgung der Sündenstrafen. Katholischen Gläubigen wird dieses Trostzeichen in der Sterbestunde gewährt. | © kath.ch
Ausgerechnet Nord- und Mittelitalien, wo sich das Coronavirus  in Europa zuerst verbreitet hat, ist auch ein Ausgangspunkt  der Verehrung der hl. Corona. Ihr Kult ist dort schon im 6. Jahrhundert ­belegt. Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Fresko mit der Darstellung der Heiligen Victor  und Corona, die wahrscheinlich im 2. oder 3. Jahrhundert im ägyptischen Alexandria gemeinsam das Martyrium erlitten, in der Wallfahrtskirche von Feltre, Provinz Belluno, Region Venetien. Aus Feltre liess Kaiser Karl IV. im 14. Jahrhundert Reliquien nach Prag ­holen. | © kna-bild.de
Die pakistanische Christin Asia Bibi hat in Frankreich politisches Asyl beantragt. Das meldete das katholische Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» am 27. Februar. Das Ende ihres neunjährigen Leidensweges nach der ersten Verurteilung wegen Blasphemie verdanke sie vor allem der französischen Journalistin Anne-Isabelle Tollet (im Bild), die sie «meine Schwester» nennt und die ihr bei der Ver­öffentlichung ihrer Autobiographie «Enfin libre!» («Endlich frei!») geholfen hat. Asia Bibi konnte am 8. Mai 2019 nach Kanada ausreisen und hofft, eines Tages in ihre Heimat Pakistan zurückzukehren. Bericht über eine Begegnung mit Asia Bibi in Frankreich unter Beiträge, Aktuell. | © François Thomas/ACN Kirche in Not (ACN)
Zum ersten Mal haben sich die Aussenminister Chinas und des Vatikans zu einem Gespräch getroffen. Zu der Begegnung zwischen Erzbischof Paul Richard Gallagher und Wang Yi kam es am 14. Februar am Rand der Internationalen Sicherheitskonferenz in München. Themen waren nach Angaben aus dem Vatikan die Krise rund um das Coronavirus, das «vorläufige Abkommen» vom September 2018, das die Ernennung von Bischöfen in China regeln soll, und die Menschenrechte. Die chinesische «Global Times» bezeichnete das Treffen als vorläufigen Höhepunkt einer «medizinischen Zusammenarbeit», die zu einem «Durchbruch in den chinesisch-vatikanischen Beziehungen» geführt habe. Es handelt sich um das höchstrangige Treffen der beiden Staaten seit 70 Jahren. | © vaticannews.va (mit freundl. Genehmigung von Mgr. Gallagher)
Angst vor dem Coronavirus. Ein Mann trägt eine Atemschutzmaske während des Angelusgebets mit Papst Franziskus am 2. Februar auf dem Petersplatz. | © KNA-Bild
Aktion 72 Stunden: Im Rahmen der 72h-Aktion, die erstmals im Winter stattfand, haben sich vom 16.-19. Januar wieder Tausende von Kindern und Jugendlichen in der ganzen Schweiz in vielfältigen Projekten engagiert. Thema der diesjährigen Ausgabe war die Nachhaltigkeit. So hat die Jubla Allschwil den Allschwiler Wald, ein beliebtes Naherholungsgebiet für die ganze Region, von mehr als 1500 Liter Abfall befreit, wie sie stolz via Facebook vermeldet. Die Aktion 72 Stunden ist ein Projekt der Schweizer Jugendorganisationen.| © kh
Premiere in der Genfer Sankt-Peter-Kathedrale: Erstmals seit der Reformation vor fünf Jahrhunderten findet am 29. Februar eine katholische Messe in der Genfer Sankt-Peter-Kathedrale statt. Ökumenische Gottesdienste gab es in der Genfer Kathedrale schon mehrmals. Am 29. Februar haben nun die Katholiken den Schlüssel zur Kathedrale einen Tag lang ganz für sich. Das Datum wurde gewählt, weil auf diesen Tag der Beginn der Fastenzeit fällt. | © wikimedia / Sailko