Mit einem Banner in Regenbogenfarben und einem Vers aus dem 1. Johannesbrief drückt die Offene Kirche Elisabethen in Basel am Kirchenportal ihr Verständnis aus, dass Gottes Liebe Menschen mit jeder sexuellen Orientierung umfasst. Die überkonfessionell getragene Citykirche ist seit 1994 offen «für alle Menschen guten Willens», ungeachtet ihrer Herkunft, Hautfarbe, sexuellen Orientierung oder Religion. | © Christian von Arx
Anlässlich des 150. Jahrestages der Erhebung des heiligen Josef zum Schutzpatron der ganzen Kirche hat Papst Franziskus ein Josefsjahr ausgerufen. Dieses dauert noch bis zum 8. Dezember 2021. Auch in der Region Basel gibt es eine Reihe von Kirchen und Kapellen, die dem heiligen Josef gewidmet sind. Ein Beispiel dafür ist die Wegkapelle am Ortseingang von Blauen. Die Josefskapelle an der Zwingenstrasse 9 erstrahlt nach einer 2016 abgeschlossenen Restaurierung in ihrer ursprünglichen Farbigkeit. Das auf einer Terrasse am Südhang der Blauenkette prächtig gelegene Dorf ist aber nicht nur wegen der Josefskapelle einen Besuch wert. rv | © Markus Vogt
Dieser bunte Wegweiser und die Magnolie in voller Frühlingspracht stehen neben der Kirche St. Josef in Aesch. Auf einem Passions- und Osterweg nahe der Kirche und auf einem Kreuzweg mit Stationen in Aesch, Pfeffingen und Duggingen kann man auf den Spuren Jesus und seiner Geschichte wandern. Beide Wege sind noch bis am 11. April geöffnet. Detailinformationen gibt es auf: rkk-angenstein.ch . | © Regula Vogt-Kohler
In der Kathedrale von Chur ist Joseph Maria Bonnemain am St. Josefstag, dem 19. März, von Kardinal Kurt Koch zum neuen Bischof von Chur geweiht worden. Unter den rund 100 geladenen Gästen waren drei Prostituierte aus Zürich. Theologinnen verlasen die päpstliche Ernennungsbulle und überbrachten die Segenswünsche der Mitarbeitenden der Diözese. Bevor er selbst am Schluss der Feier durch das Kirchenschiff schritt und den Segen erteilte, bat Bischof Bonnemain kniend vor dem Volk um den Segen der Anwesenden. kh| ©  Christoph Wider, forum – Pfarrblatt der katholischen Kirche im Kanton Zürich
In der von den Islamisten zerstörten Stadt Mossul hat Papst Franziskus zum Abschluss seines Besuchs im Irak seine Botschaft der Verständigung erneuert. Inmitten der Ruinen bekräftigte er die Überzeugung, «dass die Geschwisterlichkeit stärker ist als der Brudermord, dass die Hoffnung stärker ist als der Tod, dass der Friede stärker ist als der Krieg». Bei einer Zeremonie zum Gedenken der Kriegsopfer liess Franziskus eine Friedenstaube fliegen. | © Vatican Media/Romano Siciliani/KNA
«Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst»: Auch unter den Einschränkungen der Coronazeit haben Gläubige am Aschermittwoch mit diesem Satz das Aschekreuz empfangen können. Die so begonnene Fastenzeit ist ein 40-tägiger Weg bis zum Osterfest, das dieses Jahr in der Nacht vom 3. auf den 4. April stattfindet. Bis dahin wird hoffentlich auch die Natur erwachen – die Winterlinge im Garten versprechen es schon im Februar. | © Christian von Arx
Der Löwenzorn am Gemsberg gehört an der Basler Fasnacht zu den Hotspots. Dieses Jahr wird es hier wesentlich ruhiger zu- und hergehen, doch ganz ohne Fasnacht müssen die Bebbi nicht auskommen. Von Aschermittwoch bis 5. März bringt der Fasnachtsspaziergang fasnächtliche Stimmung in die Stadt. Der Parcours mit zahlreichen Stationen ist das Werk der Jungen Garden und ihrer Kinder und Jugendlichen. Mehr dazu erfährt man auf jetzt-fasnacht.ch. | © Regula Vogt-Kohler
Allschwil gehörte zu den Glücklichen. Die Fasnacht 2020 hat stattgefunden, mit fast allem, was dazu gehört. In diesem Jahr müssen aber auch die Schwellemer, wie die Allschwiler in närrischen Zeiten heissen, ohne ihre Fasnachtstraditionen auskommen. Frau Fasnacht schwingt aber dennoch für ein paar Tage das Szepter. Der Dorfkern ist fasnächtlich dekoriert, und vom Schmutzigen Donnerstag (11. Februar, ab 17 Uhr) bis Aschermittwoch (17. Februar, bis 17 Uhr) präsentieren Fasnachtsgruppen in einer Freiluftausstellung entlang der Tramlinie 6 Installationen im Stil von LandART. Details dazu gibt es auf www.allschwiler-fasnacht.ch. | © Regula Vogt-Kohler
Die Coronakrise hat viele Menschen in eine prekäre Situation geführt. «Im vergangenen Jahr haben die regionalen Caritas-Organisationen über 10 000 Beratungen für hilfesuchende Menschen durchgeführt. Das sind rund doppelt so viele wie in normalen Jahren», erklärte Caritas-Sprecher Stefan Gribi gegenüber der «Sonntagszeitung» vom 24. Januar. Hilfesuchende würden an die zuständigen Ämter vermittelt, wenn sie Anspruch auf Unterstützung haben. Oder sie erhalten eine Direktzahlung. Laut Gribi wurden mit dieser finanziellen Direkthilfe in Höhe von insgesamt 5 Millionen Franken 16 000 in Not geratene Personen unterstützt. – Bild: Caritas-Markt. | © Georges Scherrer/kath.ch
Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht tragen (Joh 15,8-9): So lautet das Motto der diesjährigen Gebetswoche für die Einheit der Christen (18.–25. Januar). Seit 1966 wird die Gebetswoche, deren Ursprünge auf das Jahr 1910 zurückgehen, vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und von der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rats der Kirchen vorbereitet. Jedes Jahr kommen die Texte aus einer anderen Region der Welt, 2021 von der monastischen Kommunität von Grandchamp im Kanton Neuenburg. Mehr dazu auf: acgk.ch/gebetswoche | © Simone Hainz / pixelio.de