Eigentlich hätte die Vereidigung der neuen Schweizergardisten am 6. Mai stattfinden sollen. Wegen der Corona-Pandemie wurde der Anlass um ein halbes Jahr verschoben. 38 neue Gardisten haben am 4. Oktober den Schwur auf die Fahne der Päpstlichen Schweizergarde abgelegt. Die Feier unterlag strengen Auflagen. So durften nur Eltern und Geschwister der Rekruten am Gelöbnis teilnehmen. | © KNA-Bild kath.ch/kh
Kirche in Guinea: Das tragende Gerüst jeder Pfarrei sind die kleinen christlichen Gemeinschaften, die sich selbst organisieren und das kirchliche Leben unter der Leitung der Katechistenpaare animieren. Das westafrikanische Land Guinea steht dieses Jahr während des Monats der Weltmission im Fokus. Mehr dazu: www.missio.ch | © Missio, Martin Brunner-Artho
Die 1966/67 entstandene römisch-katholische Kirche St. Peter und Paul steht in deutlichem Kontrast zu den Riegelhäusern, die den Allschwiler Dorfkern dominieren. An einer Führung im Rahmen der Europäischen Denkmaltage erklärte Judith Bertram (2. v.l.), Ortsbildpflegerin bei der Kantonalen Denkmalpflege Basel-Landschaft, vor welchem kirchengeschichtlichen Hintergrund der wuchtige Betonbau entstand und wies auf ­interessante Details hin. So ist selbst das Türchen, hinter dem sich ein Wasseranschluss verbirgt, aus Sichtbeton gestaltet. | © Regula Vogt-Kohler
In Videoclips geben Ordensfrauen der Zisterzienserinnen-Abtei Mariazell Wurmsbach in Rapperswil-Jona Einblick ins Klosterleben. Hauptmotivation für die Videos sind die vielen Klischees, die über Orden und Klöster verbreitet sind. «Dies ist eine Möglichkeit, Menschen, denen unsere Welt fremd ist, auf Augenhöhe zu begegnen», sagt Äbtissin Monika Thumm. Für die Videografin Dolores Rupa war das Kloster ein neues, ungewohntes Arbeitsfeld. Speziell für sie war, «dass nichts speziell ist hier.» Mehr Informationen zum Kloster und einen Link zu den Videos gibt es unter www.klostermariazell.ch. kath.ch / kh | © Vera Rüttimann
Krankheiten und die Angst davor haben den Menschen durch alle Zeiten begleitet. So ist die Bitte der Bewohner des Riemenstaldner Tals an Johannes den Täufer über der Tür zu seiner 1708 erbauten Kapelle im Chäppeliberg auch heute aktuell. Mit 86 Einwohnern ist Riemenstalden die kleinste Gemeinde und Pfarrei des Kantons Schwyz. Der Riemenstaldner Bach bildet die Grenze zum Kanton Uri und mündet bei Sisikon in den Urnersee. cva | © Christian von Arx
Das Seenotrettungsschiff Sea-Watch 4 ist am 15. August vom Hafen Burriana (Spanien) in See gestochen. Es ist aktuell das einzige Rettungsschiff, das auf dem Mittelmeer im Einsatz ist; die anderen Schiffe sind zumeist in Italien oder Malta festgesetzt, teils wegen angeblicher Mängel. Auf der Sea-Watch 4 kümmert sich Ärzte ohne Grenzen um die medizinische Versorgung, die Organisation Sea-Watch betreibt das Schiff. Der Kauf des Schiffes wurde im Januar vom Bündnis United4Rescue ermöglicht, das 550 grosse und kleine Organisationen vereint, darunter die Evangelische Kirche in Deutschland. Die katholische Kirche in Deutschland hat für das Projekt einen «namhaften Betrag» zur Verfügung gestellt, die Schweizer Bischofskonferenz hat 10 000 Franken beigesteuert. kh | © Ruben Neugebauer/sea-watch.org
Wegen Corona haben das Bundesamt für Gesundheit und die Schweizerische Bischofskonferenz dazu geraten, in der Sommerzeit vermehrt Gottesdienste im Freien abzuhalten. «Nichts lieber als das!» meint dazu die Katholische Pfarrei in Davos. Für die Gottesdienste im Grünen stand eine Kunstinstallation in Davos Frauenkirch zur Verfügung: Auf dem h.art Platz oberhalb der Reithalle hat der Davoser Künstler Andreas Hofer mit alten Kirchenbänken aus Rapperswil-Jona eine Freiluftkirche gestaltet. Zur Sonntagsmesse am 19. Juli seien bei prächtigem Wetter unerwartet viele Gläubige erschienen, berichtet die Pfarrei. | © Regula Vogt-Kohler
Die Vereinigung Cammikando von Tirano entwickelt spirituelle Wege, die zum Marienheiligtum von Tirano führen. Die Madonna ist Patronin des Veltlins. Der Marienweg durch die Alpen soll aus zwei Hauptwegen bestehen. Der westliche von Piantedo nach Tirano, 90 Kilometer lang, ist in der Phase der Einführung; der östliche Weg verläuft im Hochtal über 65 Kilometer von Bormio nach Tirano, durch den Nationalpark Stilfserjoch. Neben den beiden Hauptwegen wollen die Initianten auch einen Weg entwickeln, der vom Puschlav aus nach Tirano führt. Die Puschlaver kommen jährlich am 29. September zu Fuss zum Tag der Erscheinung der Madonna nach Tirano. Umgekehrt findet jedes Jahr von Tirano aus eine Prozession zur auf 1800 Metern liegenden Kirche San Romerio oberhalb von Pos­chiavo statt. – Bild: Wallfahrtskirche Madonna di Tirano mit einem Zug der Berninabahn. kath.ch | © Ivan Previsdomini/Archivio Consorzio Turistico Media Valtellina
Nach zehnjährigen Renovierungsarbeiten wird die ehemalige Abtei von Payerne in der Waadt ab Samstag, 11. Juli, für das Publikum wieder geöffnet. Die heutige Abteikirche, die grösste romanische Kirche der Schweiz, entstand zwischen dem 11. und der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Nach der Reformation profaniert, ist die ehemalige Abteikirche seit 1963 eine protestantische Kirche und ein Museum. Die Sammlungen und der neue Entdeckungsrundgang sind ab 11. Juli täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet (ausserhalb der Schulferien montags geschlossen). | © Twen/wikimedia / kath.ch/kh
Nach dem Totaleinbruch durch die Corona-Pandemie feiert der Jakobsweg langsam Wiederauferstehung. Mit der Öffnung der spanischen Grenzen und dem Wegfall der Quarantänepflicht ist auch der Weg für internationale Pilger wieder frei. Das Pilgerbüro, das die Urkunden ausstellt, ist ab 1. Juli wieder offen. Für den gleichen Tag ist auch die offizielle Wiedereröffnung der Kathedrale von Santiago geplant. kath.ch | © Wikimedia/Kolossus