Historisch beispiellose Geste: Papst Franziskus hat am 27. März auf dem menschenleeren Petersplatz um ein Ende der Corona-Pandemie gebetet und dabei den feierlichsten Segen der katholischen Kirche «Urbi et orbi» erteilt. Dass der Ritus des «Urbi et orbi» (dt.: für die Stadt und den Erdkreis) in einer solchen Form stattfindet, kam in der Geschichte noch nicht vor. Mit dem feierlichen Segen verbunden ist ein Ablass, eine Tilgung der Sündenstrafen. Katholischen Gläubigen wird dieses Trostzeichen in der Sterbestunde gewährt. | © kath.ch
Ausgerechnet Nord- und Mittelitalien, wo sich das Coronavirus  in Europa zuerst verbreitet hat, ist auch ein Ausgangspunkt  der Verehrung der hl. Corona. Ihr Kult ist dort schon im 6. Jahrhundert ­belegt. Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Fresko mit der Darstellung der Heiligen Victor  und Corona, die wahrscheinlich im 2. oder 3. Jahrhundert im ägyptischen Alexandria gemeinsam das Martyrium erlitten, in der Wallfahrtskirche von Feltre, Provinz Belluno, Region Venetien. Aus Feltre liess Kaiser Karl IV. im 14. Jahrhundert Reliquien nach Prag ­holen. | © kna-bild.de
Die pakistanische Christin Asia Bibi hat in Frankreich politisches Asyl beantragt. Das meldete das katholische Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» am 27. Februar. Das Ende ihres neunjährigen Leidensweges nach der ersten Verurteilung wegen Blasphemie verdanke sie vor allem der französischen Journalistin Anne-Isabelle Tollet (im Bild), die sie «meine Schwester» nennt und die ihr bei der Ver­öffentlichung ihrer Autobiographie «Enfin libre!» («Endlich frei!») geholfen hat. Asia Bibi konnte am 8. Mai 2019 nach Kanada ausreisen und hofft, eines Tages in ihre Heimat Pakistan zurückzukehren. Bericht über eine Begegnung mit Asia Bibi in Frankreich unter Beiträge, Aktuell. | © François Thomas/ACN Kirche in Not (ACN)
Zum ersten Mal haben sich die Aussenminister Chinas und des Vatikans zu einem Gespräch getroffen. Zu der Begegnung zwischen Erzbischof Paul Richard Gallagher und Wang Yi kam es am 14. Februar am Rand der Internationalen Sicherheitskonferenz in München. Themen waren nach Angaben aus dem Vatikan die Krise rund um das Coronavirus, das «vorläufige Abkommen» vom September 2018, das die Ernennung von Bischöfen in China regeln soll, und die Menschenrechte. Die chinesische «Global Times» bezeichnete das Treffen als vorläufigen Höhepunkt einer «medizinischen Zusammenarbeit», die zu einem «Durchbruch in den chinesisch-vatikanischen Beziehungen» geführt habe. Es handelt sich um das höchstrangige Treffen der beiden Staaten seit 70 Jahren. | © vaticannews.va (mit freundl. Genehmigung von Mgr. Gallagher)
Angst vor dem Coronavirus. Ein Mann trägt eine Atemschutzmaske während des Angelusgebets mit Papst Franziskus am 2. Februar auf dem Petersplatz. | © KNA-Bild
Aktion 72 Stunden: Im Rahmen der 72h-Aktion, die erstmals im Winter stattfand, haben sich vom 16.-19. Januar wieder Tausende von Kindern und Jugendlichen in der ganzen Schweiz in vielfältigen Projekten engagiert. Thema der diesjährigen Ausgabe war die Nachhaltigkeit. So hat die Jubla Allschwil den Allschwiler Wald, ein beliebtes Naherholungsgebiet für die ganze Region, von mehr als 1500 Liter Abfall befreit, wie sie stolz via Facebook vermeldet. Die Aktion 72 Stunden ist ein Projekt der Schweizer Jugendorganisationen.| © kh
Premiere in der Genfer Sankt-Peter-Kathedrale: Erstmals seit der Reformation vor fünf Jahrhunderten findet am 29. Februar eine katholische Messe in der Genfer Sankt-Peter-Kathedrale statt. Ökumenische Gottesdienste gab es in der Genfer Kathedrale schon mehrmals. Am 29. Februar haben nun die Katholiken den Schlüssel zur Kathedrale einen Tag lang ganz für sich. Das Datum wurde gewählt, weil auf diesen Tag der Beginn der Fastenzeit fällt. | © wikimedia / Sailko
Ankunft auf dem Basler Münsterplatz. Fünf Münchensteiner Pfadis haben das Friedenslicht aus Bethlehem in Luzern abgeholt und zum Hauptstützpunkt Basel gebracht. Im Rahmen einer stimmungsvollen Feier mit dem Chor der Nationen haben zahlreiche Menschen ihre Kerzen an der Fackel vor dem Münster entzündet. Eine Liste der Orte, wo man das Friedenslicht holen kann, findet man hier: www.friedenslicht.ch. | © Regula Vogt-Kohler
Sieben Monate nach Beginn der Sammlung hat der Verein Klimaschutz Schweiz am 27. November die Gletscher-Initiative mit 112 296 Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht. Die auch vom katholischen Hilfswerk Fastenopfer unterstützte Initiative will die Ziele des Pariser Klimaabkommens in der Verfassung verankern. Der Klimawandel mit einem stetigen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur ist am Schrumpfen der Gletscher deutlich abzulesen. Unser Bild zeigt den Morteratschgletscher im Juli 2013. | © Regula Vogt-Kohler
Die Fachstelle Diakonie der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau hat im letzten Jahr die «Bänkli-Aktion» lanciert. Das Ziel war, vor jeder Kirche im Aargau ein Bänkli aufzustellen, mit der Aufschrift «Bei uns haben alle Platz». Ein Bänkli, nicht einfach gekauft, sondern selbst gebaut. Asylbewerber, Arbeitslose, Senioren, Familien, Jugendliche sowie Freiwillige wurden dafür motiviert. Mehr als 50 Bänkli wurden gebaut. Rund die Hälfe davon nahm am Wettbewerb teil. Nun sind die Gewinner bekannt: Auf dem Platz 2 steht das grosse «Stuhlbänkli» aus Rheinfelden (Bild). Den ersten Platz belegen die Jublaleitenden aus der Pfarrei Döttingen sowie die Jungsgruppe «bad boys» aus der Pfarrei Bergdietikon, Platz 3 teilt sich die Firmgruppe aus Windisch mit dem Seelsorgeverband Homberg. | © zVg