Basler Antoniuskirche ebnete Weg für Betonkirche In der «Beton»-Ausstellung im Schweizerischen Architekturmuseum in Basel (SAM) sind auch Kirchen präsent. Die Antoniuskirche in Basel habe Signalwirkung gehabt, sagt Co-Kurator Yuma Shinohara. Die 1931 eingeweihte Antoniuskirche war die erste Kirche in der Schweiz, die offensichtlich aus Beton war. Die Ausstellung ist noch bis am 24. April geöffnet. | © Archiv kh
Römischer Garnisonsstandort, Residenz der Ostgoten, Hauptstadt des Langobardenreichs: Pavia, 35 Kilometer südlich von Milano, kann auf eine reiche Vergangenheit zurückblicken. Mehrmals war die kleine Stadt Schauplatz wichtiger Kirchenversammlungen. So hielten hier im Jahr 1022 Kaiser Heinrich II., der Stifter des Basler Münsters, und Papst Benedikt VIII. eine Synode ab, bei der es unter anderem um das Zölibat als Verpflichtung zur Ehelosigkeit ging. Dabei spielte die kultische Reinheit eine Rolle, aber auch die Tatsache, dass bei verheirateten Priestern Kirchenbesitz an deren Kinder vererbt worden wäre. Unser Bild zeigt die Piazza Vittoria, den bedeutendsten Platz im historischen Zentrum von Pavia. | © wikimedia/Michael Paraskevas
Der landläufige Begriff «zwischen den Jahren» bezeichnet die Tage zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag am 6. Januar. Dieser Zeitraum dient traditionell Besinnung und Ausblick, eignet sich aber auch für einen Gang durch den Winterwald. Zur mysteriösen Lücke kam es, weil in der Spätantike die Termine für den Jahresbeginn und Weihnachten mehrmals gewechselt wurden. Die Synode von Tours 567 bezeichnete die zwölf Tage zwischen Weihnachten und Dreikönig erstmals verbürgt als Zeit «zwischen den Jahren». Je nach Region werden sie auch «Rauhnächte» oder «Zwölfnächte» (Twelve Days of Christmas) genannt. | © Heinrich Linse/pixelio.de
Endlich! Zu Heiligabend gehört das andächtige Staunen vor der Krippe mit der Szene von Jesu Geburt. So auch in der Martinskirche in Olten, die nach einer acht Monate dauernden Renovation am 4. Adventssonntag neu eingesegnet wurde. Die Oltner Krippe stammt aus dem Grödnertal in Südtirol (Aufnahme vom Dezember 2019). Fröhliche Weihnachten allen Besucherinnen und Besuchern der Website von «Kirche heute»! | © Remo Fröhlicher
Nur noch wenige Stunden bleiben für die letzten Vorbereitungen auf Weihnachten. Je näher die Festtage rücken, umso hektischer wird das Treiben in den Geschäften. Und weil die Nächte sehr viel länger als die Tage sind, ist man oft auch in der Dunkelheit unterwegs. Nehmen wir uns doch auch im Endspurt des Advents ein wenig Zeit zum Innehalten und lassen die weihnächtliche Stimmung im öffentlichen Raum auf uns wirken. | © Regula Vogt-Kohler
Grau und kalt ist es, als sich am kürzesten Tag des Jahres eine kleine Gruppe auf den Weg macht. Maria und Josef sind mit dem Eselduo Angelo und Paulina in Kleinbasel unterwegs und wünschen den Menschen frohe Weihnachten. Das löst Erstaunen aus – und, vor allem bei den Kindern, Entzücken über die beiden Grautiere. Wer Maria und Josef begegnen möchte, hat heute und morgen noch Gelegenheit dazu. Heute starten sie um 11 Uhr bei der Elisabethenkirche zur Runde durch Grossbasel, am 23. Dezember um 15 Uhr bei der Dreirosenbrücke. | © Regula Vogt-Kohler
Die Wintersonnenwende auf der Nordhalbkugel fällt in diesem Jahr auf den 21. Dezember. An diesem Tag erreicht die Sonne die geringste Mittagshöhe über dem Horizont im Jahresverlauf. Das bedeutet, dass heute der astronomische Winter beginnt und ab morgen die Tage wieder länger werden. Die Sonnenwenden im Dezember und Juni werden schon seit Jahrtausenden gefeiert. Weihnachten hat seinen Ursprung im Fest der Wintersonnenwende. das vom heidnischen Brauch zum christlichen Geburtstagsfest umfunktioniert wurde. | © Wandersmann / pixelio.de
In vielen Küchen kommt in diesen Tagen vor allem der Backofen zum Einsatz. Sorte für Sorte füllen sich die Blechschachteln mit Weihnachtsgebäck, im Idealfall ungemischt, damit sich die Aromen nicht vermengen! Das perfekte Mailänderli oder Brunsli gelingt kaum im ersten Anlauf. Meist braucht es jahrelange Versuche, bis man eine Variante herausgetüftelt hat, die den individuellen Geschmack trifft. Bei den Mailänderli habe ich die Meisterstufe erreicht, bei den Brunsli bin ich noch Anfängerin. | © Regula Vogt-Kohler
Auf den Philippinen dauert die Weihnachtszeit besonders lange. Bereits ab September ist in den Läden und im Radio Weihnachtsmusik zu hören, und die Festzeit reicht weit in den Januar hinein. Über die Feiertage schmücken die Filipinos ihre Häuser mit Parols, oft sternförmige Laternen nach dem Vorbild des Sterns von Bethlehem, Lichterketten und anderen Dekorationen. | © Elmer nev valenzuela/wikimedia
Landauf, landab stösst man auf Adventskalender in allen möglichen Formen. Diesen Schaukasten hat die Klasse 2b der Primarschule der Oberbaselbieter Gemeinde Lausen gestaltet. Auch viele Schulhäuser sind mit Adventsdekorationen geschmückt. | © Regula Vogt-Kohler