Kurz nach der Vollendung der Göttlichen Komödie starb Dante Alighieri am 14. September 1321 in Ravenna. Der grösste Dichter Italiens war 1302 aus seiner Heimatstadt Florenz verbannt worden. Sein Wanderleben führte ihn unter anderem nach Verona, Bologna, Lucca und Padua und schliesslich nach Ravenna, der wegen ihrer spätantiken Mosaike berühmten Stadt am Südrand des Po-Mündungsdeltas. Dort wurde er im Franziskanerkloster bestattet. Das Grabmal am Ende der Via Dante (unser Bild) wurde 1781 fertiggestellt. | © Gianni Careddu / wikimedia commons
Die vor der australischen Nordostküste gelegene Fraser Island ist eine der ungewöhnlichsten Inseln. Sie besteht fast vollständig aus Sand, der sich, herantransportiert durch Wind und Meeresströmungen, zu Dünen angehäuft hat. In der Sprache der Aborigines heisst das Eiland K’gari, was Paradies bedeutet. Das hat möglicherweise mit dem guten Nahrungs- und Wasserangebot zu tun. Auf der grössten Sandinsel der Welt gibt es zahlreiche Süsswasserseen w
Für viele ist Mariastein ein paradiesischer Ort. Pilgernde aus der ganzen Welt finden hier Kraft und Trost. Und wer sich in der Umgebung des Wallfahrtsortes umsieht, findet sogar einen Weg, der zum Paradies führt. | © Regula Vogt-Kohler
Auch Enten brauchen zwischendurch mal eine Pause. Diese Stockenten haben sich auf einer von Gletscherwasser umflossenen Grasinsel im Rosegtal niedergelassen. | © Regula Vogt-Kohler
Der Bettlachstock im Solothurner Jura ist von der Unesco als neues Weltnaturerbe anerkannt worden. Das Waldgebiet an der Südflanke der Weissensteinkette zwischen Grenchen und Solothurn ist Heimstatt für teilweise bis 200 Jahre alte Bäume. Zwei Bäche haben hier über Jahrtausende durch Erosion einen «Inselberg» geschaffen, auf dem sich eine artenreiche Flora und Fauna entwickeln konnte. Auf einer Fläche von fast 200 Hektaren besteht seit 36 Jahren ein dauerhafter, kompletter Nutzungsverzicht. Gleichzeitig hat die Unesco die alten Buchenwälder im Valle di Lodano im Kanton Tessin ins Weltnaturerbe aufgenommen. | © www.so.ch
Im Januar hat Papst Franziskus einen kirchlichen Welttag der Grosseltern und älteren Menschen eingerichtet. Dieser fand erstmals am 25. Juli statt. Das Thema für die Premiere lautet: «Ich bin mit dir alle Tage». Dies solle «die Nähe des Herrn und der Kirche im Leben eines jeden älteren Menschen zum Ausdruck bringen», hält eine Mitteilung des Vatikandikasteriums für Laien, Familie und Leben fest, «besonders in dieser schwierigen Zeit der Pandemie». «Ich bin mit dir alle Tage» sei auch eine Zusage der Nähe, «die sich Jung und Alt gegenseitig geben können». | © Annamartha/pixelio.de
Papst Franziskus hat den Schutz der Meere angemahnt. Es dürfe kein Plastik ins Meer geschüttet werden, forderte das Kirchenoberhaupt beim Angelusgebet aus der römischen Gemelli-Klinik. Anlass für seinen Appell war der immer am zweiten Sonntag im Juli begangene «Sonntag des Meeres». Die italienische Bischofskonferenz hatte zu einem gebet für alle tödlich verunglückten Bootsflüchtlinge aufgerufen. Zudem erinnerten sie an die von den Folgen der Pandemie betroffenen Seeleute und die Auswirkungen der Meeresverschmutzung. Der «Sonntag des Meeres» geht auf eine Initiative der katholischen, anglikanischen und freikirchlichen Seefahrerseelsorge aus dem Jahr 1975 zurück. | © CFalk/pixelio.de
Abendstimmung in Portoferraio, dem Hauptort der Mittelmeerinsel Elba. Napoleon verbrachte hier zehn Monate in seinem ersten Exil und entfaltete dabei eine hektische Reformtätigkeit. Nach der endgültigen Niederlage von Waterloo wurde er 1815 auf die im Südatlantik gelegene Insel St. Helena verbannt, wo er vor 200 Jahren gestorben ist. | © Regula Vogt-Kohler
Das Fussballfieber hat auch das «Kirche heute»-Team erfasst. Wir hoffen, dass die Reise unserer Fussballer noch etwas weiter geht, und drücken ihnen gegen Spanien die Daumen. | © Christian von Arx
Am 24. Juni ist Johannistag, den die katholische Kirche als Hochfest der Geburt Johannes’ des Täufers begeht. In vielen Ländern hat sich um den mit der Sommersonnenwende in der nördlichen Hemisphäre verknüpften Festtag ein reiches Brauchtum entwickelt. In Finnland ist Juhannus, gefeiert am Samstag zwischen dem 20. und 26. Juni, der populärste Feiertag überhaupt. Zu den Traditionen in Finnland und anderswo gehört das Johannisfeuer wie jenes auf der Insel Seurasaari vor Helsinki (unser Bild). Ein Feuer steht auch an der Johannisfeier in Schönenbuch am 24. Juni auf dem Programm. | © Ninara/wikipedia