Lichtinstallationen erhellen in den langen Nächten vor Weihnachten das Gemüt, manchmal aber auch den Geist. So erfährt man im Schaufenster des Globus in Basel, wie ein Vulkanausbruch mit dem berühmtesten Weihnachtslied der Welt zusammenhängt. Im April 1815 brach in Indonesien der Tambora aus. Wegen seiner gigantischen Aschenwolke fiel 1816 in Europa der Sommer aus, und es kam zu Hungersnöten. In dieser dunklen Zeit entstand «Stille Nacht» in Österreich. | © Regula Vogt-Kohler
Neun Tage lang, vom 16. bis 24. Dezember, ziehen in Oaxaca (Bild) und anderswo in Mexiko Kinder durch die Strassen und erinnern an Marias und Josefs Suche nach einer Herberge. Die Häuser sind dabei mit weihnachtlichen Piñatas dekoriert, und nach der Prozession dürfen die Kinder die mit Süssigkeiten, Spielsachen und Geld gefüllten Figuren aus Pappmaché zerschlagen. Der «Las Posadas» (die Herbergen) genannte Brauch wird auch in Teilen Südamerikas und im Südwesten der USA gefeiert. Jeder der neun Tage entspricht einem Monat Schwangerschaft. | © AlejandraLinaresGarcia/wikimedia
Sonne, Sand und BBQ im Garten statt Schnee und Glühwein: Weihnachten findet in Neuseeland mitten in der warmen Jahreszeit statt. Und weil es in Aotearoa, dem Land der langen weissen Wolke am anderen Ende der Welt, keine Tannen gab, kürten schon die ersten Siedler ein einheimisches Gewächs zum «Kiwi Christmas tree»: den Pohutukawabaum, der seine Blütenpracht von Mitte Dezember bis Mitte Januar entfaltet. Dieses prächtige Duo steht an der Cornwallis Beach in West Auckland.| © Ed323/wikimedia
Jeden Morgen um sieben Uhr öffnet sich auf www.rerenaissance.ch/adventskalender ein Fenster mit einer musikalischen Überraschung. Eine Serie von 24 moderierten kurzen Videos mit Renaissancemusik belebt den Advent: Musik zum Mitsingen und andere Highlights aus vergangenen Konzerten werden mit Videoclips zum Josquin-Jahr kombiniert. Der 1521 verstorbene Josquin Desprez gilt als einer der grössten Komponisten der Renaissance. | © Screenshot
Sie lebten in unterschiedlichen Zeiten und an weit voneinander entfernten Orten, ihren Gedenktag haben aber beide am 13. Dezember, in der dunkelsten Jahreszeit. Odilia, die elsässische Herzogstochter, und Lucia von Syrakus gehören mit Barbara zu den Lichtheiligen im Advent. Mit Odilia, der Schutzheiligen des Elsass, ist die Geschichte der Pfarrei Arlesheim eng verbunden. Eine vermutlich im 15. Jahrhundert geschaffene Odilienstatue findet man in einem Seitenaltar des Arlesheimer Doms. | © Regula Vogt-Kohler
Das Tessin ist nicht nur die Sonnenstube der Schweiz, sondern auch das Krippenzentrum des Landes. Die bekannten Tessiner Krippenbauer Flavio und Lucio Negri haben ein Exemplar speziell für die Weihnachtsausstellung im Landesmuseum in Zürich gebaut. Neben diesem Tessiner Highlight zeigt die noch bis am 9. Januar 2022 geöffnete Ausstellung zahlreiche Krippen aus der ganzen Schweiz und historische Adventskalender. | © Schweizerisches Nationalmuseum
Das Tinzenhorn, das wir anlässlich des heutigen Tags der Berge ausgesucht haben, ist in ganz unterschiedlicher Weise bemerkenswert. Seiner Form wegen gilt der 3173 Meter über Meer hohe Gipfel zwischen Savognin und Bergün als Bündner Matterhorn, und vor rund 200 Millionen Jahren waren seine damals noch nicht senkrecht aufgestellten Gesteinsschichten Tummelplatz mächtiger Dinosaurier. Die 2006 entdeckten Fussabdrücke sind die weltweit ältesten Sauropodenspuren. | © Lino Schmid/wikimedia
Heute in einem Jahr stehen an der Fussballweltmeisterschaft zwei Viertelfinals auf dem Programm, und vielleicht schafft es die Schweizer Nationalmannschaft auch mal wieder an einer WM, mindestens eine K.o.-Runde zu überstehen. Wenn dieses Turnier nur nicht in Katar stattfinden würde … Einen Boykott lehnt jedoch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International ab. Vielmehr will AI die internationale Aufmerksamkeit an der WM nutzen, um auf die schlechten Lebensbedingungen der Arbeitsmigranten hinzuweisen. | © Mohaguru/wikimedia
«Hoffnung für die Welt»: Unter diesem Motto kommt in diesem Jahr das Friedenslicht aus Bethlehem auch in die Schweiz. Am Sonntag, 12. Dezember, 17 Uhr trifft es auf dem Münsterplatz in Basel ein. Ab 17.15 Uhr wird das Licht weitergegeben. Von 16 bis 18 Uhr findet ein Kerzenverkauf statt. Kurzfristige Änderungen wegen Corona sind vorbehalten. | © Verein Friedenslicht Schweiz/Vreni Stählin
Im Advent öffnen sich an vielen Orten Tag für Tag Türen und Fenster und offenbaren eine Überraschung. Ein Bild, ein Schöggeli, ein kleines Geschenk oder Worte wie im Fall des Adventskalenders am Zaun des Pfarrhausgartens der Offenen Kirche Elisabethen (OKE) in Basel. Jeden Morgen hängt Monika Hungerbühler, Co-Leiterin der OKE, eines ihrer gesammelten Worte unter die jeweilige Zahl. | © Regula Vogt-Kohler