Der 20. Dezember ist der Gedenktag des heiligen Einsiedlers Ursicinus, der laut der Überlieferung 543 in Irland geboren wurde und 620 in der Gegend des heutigen St-Ursanne am Doubs starb. Genau am 1400. Todestag hätte eine Messe mit Bischof Felix Gmür in der Stiftskirche das Jubiläumsjahr abschliessen sollen – doch wegen der Pandemie musste sie auf den 21. März 2021 verschoben werden. Von den vierzig Anlässen des grandiosen Jubiläumsprogramms konnten 22 stattfinden, sieben wurden auf später verschoben. Viele Initiativen des 1400-Jahr-Jubiläums werden in St-Ursanne dauerhaft weiterwirken. So das in einer Gemeinschaftsarbeit von 150 Näherinnen und Stickerinnen aus der ganzen Region geschaffene Wandbild, das jetzt in der Stiftskirche zu sehen ist. | © Christian von Arx
Singen ist in diesen Zeiten ein problematisches Unterfangen. Das Gesangsverbot bedeutet aber nicht, dass wir gänzlich auf Lieder verzichten müssen. Wir dürfen sie hören – und mitsummen. Und dann gibt es noch Lieder, die nicht zum Singen gedacht sind: «A Christmas Carol» von Charles Dickens zum Beispiel. Dickens hat den Roman am 19. Dezember 1843 veröffentlicht. Er erzählt die Geschichte des Geizhalses Ebenezer Scrooge, der nach der Begegnung mit Geistern von einem Geizhals eine positive Persönlichkeitsveränderung durchmacht. | © Heritage Auctions, Inc. Dallas, Texas / wikimedia
Wer war Wunibald, der Heilige des heutigen Tages? .Wunibald respektive Wynnebald kam als Sohn eines begüterten Angelsachsen im frühen 8. Jahrhundert im südenglischen Wessex zur Welt. Sein Name bedeutet «Freund» und «kühn» (wini=Freund und bald=kühn, mutig auf Althochdeutsch). Zusammen mit dem Vater und Bruder Willibald pilgerte er nach Rom, liess sich theologisch ausbilden und war später in der Mission in Germanien tätig. 752 gründete er das Kloster Heidenheim in Franken, dem er bis zu seinem Tod 761 als Abt vorstand. In der Reformation wurde das Kloster aufgehoben, die ehemalige Klosterkirche (unser Bild) wird als evangelisch-lutherische Pfarrkirche genutzt. | © Tilman2007 / wikimedia
Seinen genauen Geburtstag kennen wir nicht, aber sein Tauftag ist belegt: Vor 250 Jahren, am 17. Dezember 1770, wurde Ludwig van Beethoven in Bonn getauft. Das «Ta-Ta-Ta-Taaa», mit dem die 5. Sinfonie beginnt, gehört zu den bekanntesten Motiven der Musik überhaupt. 1792 zog er nach Wien, wo er bis zu seinem frühen Tod 1826 blieb. Schon als 27-Jähriger litt er unter Schwerhörigkeit, mit 48 Jahren war er taub, dennoch komponierte er weiter. In Bonn erinnert neben dem Beethovenhaus (beethoven.de) eine Statue auf dem Münsterplatz (unser Bild) an den berühmtesten Sohn der Stadt. | © Farlac / wikimedia
Der 16. Dezember spielt in der Geschichte Südafrikas eine zentrale Rolle. Bis 1994 erinnerte er als Tag des Gelübdes an die Schlacht am Blood River, bei der sich knapp 500 Buren gegen eine numerische Übermacht von Zulukriegern verteidigt hatten. Am 16. Dezember 1961 gründete der Afrikanische Nationalkongress seinen militärischen Flügel. Seit Ende der Apartheid wird der 16. Dezember als «Tag der Versöhnung» begangen. Unser Bild zeigt den Blick Richtung Kapstadt von Robben Island aus, wo der Freiheitskämpfer und erste schwarze Präsident Südafrikas, Nelson Mandela, von 1963 bis 1990 inhaftiert war. | © Matthias Kniese / wikimedia
Es gibt kulinarische Klassiker, die gehen immer, Linzertorte zum Beispiel. Einfach und schnell gemacht ist sie auch noch: Es braucht keine ungewöhnlichen Zutaten, die man für nichts anderes verwenden kann, und auch kein Eiertrennen. Zum Advents- oder Weihnachtsgebäck wird sie durch die Anpassung des Teigmusters über der Konfitürenfüllung. Linzertorte zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie lange haltbar ist und dabei immer besser, weil mürber wird. | © Regula Vogt-Kohler
Bunt und üppig, so präsentieren sich die Adventsbeleuchtungen in der Weihnachtslichterschau, die von Mitte Dezember bis Weihnachten in Ivanhoe, einem Vorort der australischen Millionenstadt Melbourne, allabendlich viel Publikum anlockt. Dieses Jahr fällt «Christmas Lights» wegen Corona aus. Nicht alle dürften darüber unglücklich sein. Mit den Besuchermengen seien auch Lärm, Abfall und Verkehr gewachsen, berichteten Anwohner in einem Zeitungsartikel, der am 14. Dezember 2003 in der australischen Tageszeitung «The Age» erschienen ist. | © Donalytong / wikimedia
Je weiter nördlich respektive südlich man kommt, umso kürzer sind die Tage im Winter und umso grösser dürfte die Sehnsucht nach einem Ende der langen Dunkelheit sein. Nach einem früheren Kalender fiel der 13. Dezember auf die winterliche Sonnenwende, und noch heute findet in Skandinavien das traditionelle Lichterfest am Gedenktag der Heiligen Lucia statt. Für Lichtspektakel sorgen in den Polarregionen farbige Leuchterscheinungen, die sogenannten Polarlichter. | © Marcelo Quinan / wikimedia
Adventskalender: Stille im Park Eine Kunstinstallation verwandelt den Allschwiler Wegmattenpark in einen vorweihnächtlichen Zauberwald. Weisse Hirschfiguren stehen zwischen leuchtenden Tannen, und Texte zum Advent laden zum besinnlichen Innehalten ein. Das Thema der Lichterszenerie des Künstlers Stephan Primus ist die Stille. Die Installation ist ein Geschenk des Claraspitals an die Gemeinde Allschwil. | © Regula Vogt-Kohler
Das ist der Gipfel, den alle sehen wollen: das majestätisch über Zermatt thronende Matterhorn. Allerdings ist es hier nicht in der klassischen Ansicht von Norden her zu sehen, sondern von Osten her. Dafür ist der Hörnligrat (rechts) gut erkennbar. Der winterliche Schnee überdeckt, dass auch am schönsten Berg der Welt der Zahn der Zeit und vor allem der Klimaerwärmung nagt. Der heutige internationale Tag der Berge will die Gefährdung der Bergwelt durch die Klimakrise in den Fokus rücken. | © Markus Vogt