Jugendliche aus Arlesheim haben das Friedenslicht aus Linz nach Basel gebracht. | © Regula Vogt-Kohler
17.12.2018 – Aktuell

«Wir können selbst das Licht sein»

Am dritten Adventssonntag kam das Friedenslicht in Basel an

Jugendliche aus Arlesheim haben in diesem Jahr das Licht im österreichischen Linz abgeholt und auf den Basler Münsterplatz gebracht. Das Licht soll Menschen in schwierigen Situationen Mut zum Vorwärtsgehen schenken, sagte Elisabeth Augstburger, die als Vertreterin der EVP das Baselbieter Kantonsparlament 2017/18 präsidierte. Mit der Geburt Jesu sei Licht in die Dunkelheit der Welt gekommen. «Wir können selbst ein Licht sein, das leuchtet», hielt Augstburger fest.

Für Basel hat das Friedenslicht ein spezielles Motto erhalten: Es soll ganz besonders für den Frieden unter den Religionen brennen. «Frieden ist ein Anliegen, das alle Religionen teilen», sagte Peter Dietz, reformierter Pfarrer in Birsfelden und Co-Präsident des Interreligiösen Forums Basel.

Noch bis Weihnachten brennt das Friedenslicht im Querhaus des Münsters (Seite Galluspforte). Hier können weitere Kerzen entzündet werden (Öffnungszeiten: Mo–Fr, 11.00–17.30 Uhr; Sa/So 11.30–16.00 Uhr). Wo das Friedenslicht sonst noch brennt und abgeholt werden kann, erfährt man auf www.friedenslicht.ch.

Regula Vogt-Kohler

Vom Basler Münster in die Region: An einer Fackel konnten Kerzen entzündet werden. | © Regula Vogt-Kohler