Rosenverkauf in Lausanne in der Fastenzeit 2019. | © Fastenopfer
17.03.2020 –

Rosenverkauf fällt aus

Was passiert nun mit den 80 000 Rosen?

Wegen des Coronavirus fällt die für Samstag, 21. März, vorgesehene Rosenverkaufsaktion aus. Die Hilfswerke suchen nun nach Möglichkeiten, die bestellten 80 000 Rosen sinnvoll zu verwenden.

Viele Freiwillige aus den Pfarreien und Kirchgemeinden hatten sich bereit erklärt, am Samstag, 21. März, Rosen für die Projekte der Hilfswerke zu verkaufen. Daraus wird nun wegen des Coronavirus nichts. «Das schmerzt uns sehr. Der Aktionstag ist eine schöne Gelegenheit, um die Ökumenische Kampagne nach aussen zu tragen und er zeigt das tolle Engagement der Kirchgemeinden und Pfarreien», sagt Matthias Dörnenburg, Leiter Kommunikation Fastenopfer.

Die Fairtrade-Rosenaktion nimmt jährlich rund eine halbe Million Franken ein – Geld, das nun in den Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika fehlen wird. Dort setzen sich Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein für die Überwindung von Hunger und Armut und ein Leben in Würde ein.

Was mit den über 80 000 bestellten Rosen passiert, wird nun abgeklärt. So wurden verschiedene Altersheime angefragt, ob die Rosen gratis verteilt werden dürften. Viele der Bewohnerinnen und Bewohner können derzeit von ihren Angehörigen nicht oder nur vereinzelt besucht werden. Die Rosen sollen aber auch den Mitarbeitenden eine Freude bereiten, die in diesen schwierigen Zeiten arbeiten müssen. Blumen sind da, um Freude zu schenken, und nicht, um in einem Kühllager zu verwelken.

Mit der App «Give a rose» können – und dies über das ganze Jahr hindurch – virtuelle Rosen verschickt und mit einer persönlichen Mitteilung versehen werden: Auch ohne Rosenaktionstag eine Möglichkeit, Freude und Zuversicht zu schenken.

Ökumenische Kampagne

www.give-a-rose.ch

www.sehen-und-handeln.ch