In diesem Haus an der Freiburgerstrasse 66 in Basel hat der Oekumenische Seelsorgedienst für Asylsuchende eine neue Bleibe ­gefunden. | © zVg
17.01.2019 – Aktuell

OeSA öffnet Tür am neuen Standort

Oekumenischer Seelsorgedienst für Asylsuchende ist umgezogen

Die Adresse ist die gleiche geblieben, doch der räumliche Rahmen hat sich mit dem Umzug im Herbst 2018 unübersehbar geändert, respektive erweitert. Nach den Jahren im Container hat sich in Basel der Oekume­nische Seelsorgedienste für Asylsuchende ­(OeSA) an der Freiburgerstrasse 66 in einem neu renovierten Haus einrichten können. Am neuen Domizil steht dem OeSA deutlich mehr Platz als bisher zur Verfügung. Damit ist es auch möglich, neue Angebote im Dienst der Menschen, die hier ihre erste Zeit nach der Ankunft in der Schweiz verbringen, zu entwickeln. Die erweiterten räumlichen Kapazitäten sind nicht zuletzt deshalb willkommen, weil sich die Flüchtlinge länger als ­bisher an ihrer ersten Anlaufstelle in der Schweiz, den Bundesasylzentren, aufhalten werden. Das neue Asylverfahren, das ab März 2019 im neu erstellten Verfahrensgebäude des Bundesasylzentrums an der Freiburgerstrasse umgesetzt werden wird, dauert zwar kürzer, aber neu beträgt die Dauer des Aufenthalts im Zentrum bis zu 140 Tagen. Bisher waren es maximal 90 Tage.

Wer mehr über den neuen Standort und die Tätigkeit des OeSA erfahren will, hat dazu im Rahmen eines Tags der offenen Tür Gelegenheit. Am Donnerstag, 31. Januar, 12 bis 16 Uhr, ermöglicht der OeSA der Öffentlichkeit einen Einblick in die Arbeit am neuen Ort.

Eine Anmeldung ist erwünscht unter: tanja.suter@oesa.ch oder Tel. 061 262 11 20.

Regula Vogt-Kohler