Living Stones: Exerzitien im Simplongebiet. | © Inländische Mission
13.09.2021 – Aktuell

Der Bettag im Zeichen der Solidarität

18./19. September: Kollekte für die Inländische Mission

Wie jedes Jahr steht die Bettagskollekte im Zeichen der Solidarität innerhalb der römisch-katholischen Kirche unseres Landes. Traditionsgemäss wird an diesem Feiertag die Kollekte für die Inländische Mission aufgenommen.

Die Inländische Mission unterstützt in diesem Jahr rund 50 Projekte auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens in der Schweiz. Für die gesamtschweizerischen und sprachregionalen Jugend- und Erwachsenentreffen, die wegen Corona nicht wie üblich durchgeführt werden können, werden Ersatzangebote mitfinanziert, dazu im Kanton Genf Anlaufstellen für Obdachlose und Randständige, Integrationsprojekte und spirituelle Angebote. Im Bistum Sitten wird neben der Spezialseelsorge die Jugend- und Erwachsenenbildung unterstützt, dazu auch die Fremdsprachigenseelsorge in den Bistümern Sitten und Lugano. Ausserdem erhalten kleine und unterfinanzierte Bergpfarreien im Tessin Beiträge, dazu auch einzelne Kapellvereine, die im Sommer Berggottesdienste anbieten.

Kreativ auch während Corona

Die Kirche verändert sich und wird vor neue Herausforderungen gestellt, wie gerade die Coronakrise deutlich macht. Umso wichtiger sind Projekte für Jung und Alt, die neue Wege begehen und so neue Hoffnungen wecken können. Die Inländische Mission unterstützt mit der Bettagskollekte 2021 mehrere Projekte mit neuen Ansätzen, darunter auch ökumenische Anlässe wie etwa «Wiborada2021» in St. Gallen oder das Multimediaprojekt «Niklaus & Dorothee Alive» im Gästehaus Bethanien in St. Niklausen (OW) und Kurse von «Living Stones» Schweiz. Ausserdem hilft die Inländische Mission Priestern in Not, die meist aus gesundheitlichen Gründen finanzielle Hilfe benötigen.

Im «IM-Magazin» Herbst 2021 werden die erwähnten Projekte ausführlich vorgestellt.

im/kh