Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht tragen (Joh 15,8-9): So lautet das Motto der diesjährigen Gebetswoche für die Einheit der Christen (18.–25. Januar). Seit 1966 wird die Gebetswoche, deren Ursprünge auf das Jahr 1910 zurückgehen, vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und von der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rats der Kirchen vorbereitet. Jedes Jahr kommen die Texte aus einer anderen Region der Welt, 2021 von der monastischen Kommunität von Grandchamp im Kanton Neuenburg. Mehr dazu auf: acgk.ch/gebetswoche | © Simone Hainz / pixelio.de
Wie der Evangelist Matthäus berichtet, kamen Magier aus dem Osten nach Jerusalem und dann nach Bethlehem, um einem neugeborenen König zu huldigen, dessen Stern sie hatten aufgehen sehen. Aus den Sterndeutern wurden später Könige. Das aus dem 6. Jahrhundert stammende Mosaik in der Basilika Sant’Apollinare Nuovo in Ravenna stellt die drei Weisen aus dem Morgenland in persischer Tracht mit phrygischen Mützen dar. | © wikimedia / Ruge
Der Schmuck dieses Weihnachtsbaums, auf den wir im Gerbergässlein in Basel gestossen sind, verrät es: Wir leben in speziellen Zeiten. Mit diesem Bild beschliessen wir den Adventskalender und wünschen allen ebenso frohe und wie besinnliche Weihnachtstage sowie Gesundheit und Zuversicht für das neue Jahr. | © Regula Vogt-Kohler
Die O-Antiphonen, die vom 17. bis 23. Dezember das Magnificat im Vespergebet einrahmen, auf einen Blick in der Kathedrale von Jakarta: In umgekehrter Reihenfolge gelesen bedeuten die Anfangsbuchstaben der lateinischen Version «Ero cras», «Morgen werde ich da sein». Die mit O beginnenden Verse verbinden die Anrufung Jesu mit der Bitte um sein Kommen. So heisst es heute: « O Immanuel (Emmanuel), unser König und Lehrer, du Hoffnung und Heiland der Völker: o komm, eile und schaffe uns Hilfe, du unser Herr und unser Gott!» | © Albertus Aditya / wikimedia
Den Wetterprognosen zufolge wird es in der Region Basel an Heiligabend zwar nass, aber wohl nicht kalt genug für weisse Weihnachten. Vor zehn Jahren hingegen lag bereits vor den Weihnachtstagen Schnee, und für einmal konnte man den Weihnachtsbaum auf den Schlitten verladen. | © Regula Vogt-Kohler
Bis zur Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde der Gedenktag des Apostels Thomas am 21. Dezember, dem kürzesten Tag des Jahres begangen. Mit dem winterlichen Thomastag begannen die sogenannten rauen Nächte, mit denen sich viele Bräuche und Legenden nichtchristlichen Ursprungs verbinden. So galt der Thomastag selbst als Schicksalstag, und man befürchtete das Umhergehen von Dämonen und Schreckgestalten. Die christliche Deutung des Tages setzt die längste Nacht des Jahres wegen der Dunkelheit mit den Zweifeln des Apostels gleich. | © A. Dreher / pixelio.de