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09.07.2020 – Aktuell

Maria Magdala – Apostelin der neuen Hoffnung

Maria Magdala? Ist das nicht die verführerische Frau mit den langen Haaren? War nicht sie es, die Jesus von sieben Dämonen befreit hat? War es nicht diese Frau, die den Auferstandenen mit dem Gärtner verwechselt hat? – Um Maria Magdala gibt es wenig Biblisches und viele Mythen. Das Wichtigste ist sicher, dass sie zum Kreis der Jünger/innen gehörte, mit Jesus herumzog und in allen Evangelien als erste Auferstehungszeugin erwähnt ist. Seit 2016 ist der 22. Juli in der katholischen Kirche Maria Magdala gewidmet. Dazu hatte Papst Franziskus ein entsprechendes Dekret unterzeichnet. Mehrmals sprach Franziskus über diese oft missverstandene biblische Frau.

«Überall ist der Garten der Auferstehung … Sie suchen Jesus, wozu wären Sie sonst gekommen?», schreibt die verstorbene Dichterin und Ordensfrau Silja Walter. Maria Magdala ist Hauptfigur in einem geistlichen Spiel, das geschmückt ist unter anderem mit Texten aus dem Hohelied (Erstes Testament). Ausschnitte aus diesem Spiel werden im Gottesdienst am Mittwochmorgen, 22. Juli, um 9.30 Uhr in der Heiliggeistkirche Basel von Dorothee Becker, Valeria Hengartner und Monika Hungerbühler vorgetragen. Der Eucharistiefeier wird Marc-André Wemmer vorstehen.

Monika Hungerbühler

 

Gottesdienst zum Fest der Maria Magdala am Mittwoch, 22. Juli, um 9.30 Uhr in der Heiliggeistkirche Basel.