Am Kulti19 wurde auch das Zusammensein, einer der fünf Grundsätze von Jungwacht Blauring, zelebriert. | © Céline Bader
02.09.2019 – Aktuell

Ein Dankeschön für 2000 Heldinnen und Helden

Kulti19: Lieder- und Kulturfest von Jungwacht Blauring in Härkingen

Am Wochenende vom 30. August bis 1. September durften rund 2000 Leitende und Ehemalige von Jungwacht und Blauring aus der ganzen Deutschschweiz auf dem Pfannenstielgelände in Härkingen SO feiern und geniessen. Das diesjährige Lieder- und Kulturfest, kurz Kulti19, stand unter dem Motto «Heldenhaft aus Leidenschaft».

Rund 10‘000 junge Leitende leisten jährlich über 3 Millionen Stunden ehrenamtliches Engagement in Jungwacht Blauring. Als Dankeschön für diesen heldenhaften Einsatz für unsere Gesellschaft und die Zukunft von morgen genossen sie vom Freitag bis Sonntag, 30. August bis zum 1. September, eine wohlverdiente Auszeit. Rückblickend hätte das Festival nicht schöner und die Stimmung auf dem Platz nicht besser sein können, sind sich Organisationskomitee und Besuchende einig.

Imposante Lagerbauten

Ab dem frühen Freitagnachmittag pilgerten die Besucherinnen und Besucher in den Kanton Solothurn. Der Festplatz war mit der mehrstöckigen JungleBar und zwei gigantischen Blachenzelten weitherum sichtbar. Um 17 Uhr fiel der Startschuss; mit der Eröffnung des Geländes wurde sogleich die friedliche Stimmung eingeläutet. Das musikalische Line-Up überzeugte mit einem bunten Mix aus Reggae, Rock, Soul und Mundartsound. Bekannte und aufstrebende Bands wie Crimer, Troubas Kater, Les Touristes und Hot like Sushi zogen die Jublagemeinde vor die verschiedenen Bühnen.

Mehr als ein Musikfestival

Das Kulti bietet eine Plattform, um kreative Ideen zu leben, und eine Umgebung für ausgelassene Stimmung und ruhige Momente. An vielen Ständen und Ateliers wurde gemalt, geturnt, gebastelt, gesägt, geredet, gespielt, gesungen oder – Springtuch sei Dank – gar geflogen. Während sich die einen im Yogakurs sportlich betätigten, wurden im grossen Berliner-Zelt Arme und Beine mit Hennatattos verziert, Bändeli geknüpft, T-Shirts bedruckt und neue Freundschaften geschlossen. Die Jam-Ecke verwandelte sich spontan zur grossen Gesangsrunde und liess Lagerfeuer-Stimmung aufkommen.

Unzählige Stunden ehrenamtliche Arbeit

Die harte Arbeit und die vielen Stunden für die Organisation sowie den Aufbau haben sich mehr als gelohnt. Dominique Weber vom Co-Präsidium konnte voller Stolz auf zwei wunderbare Tage zurückblicken: «Das Kulti19 wird mir als sehr friedliches und gemütliches Festival mit durchwegs guter Stimmung in Erinnerung bleiben. Dies verdanken wir den vielen freiwilligen Helfern und der guten Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ressorts.» Auch David Flury, der am Kulti19 für die Sicherheit zuständig war, zog eine positive Bilanz: «Es gab sehr wenig Zwischenfälle und auch aus medizinischer Sicht hatten wir praktisch keine Notfälle zu verzeichnen. Grund dafür war eine sorgfältige Vorbereitung, vor allem aber auch der kameradschaftliche Umgang unter den Besuchenden.»

Vorfreude aufs Kulti21

Am Sonntagmorgen machten sich die Besucherinnen und Besucher auf den Heimweg, jeder in seine Richtung, alle mit denselben Eindrücken des vergangenen Wochenendes. Bereits jetzt freut man sich auf die nächste Ausgabe des Jubla Lieder- und Kulturfests, welche 2021 stattfinden soll. Organisationskomitee und Helferteam werden derweil noch einige Tage mit dem Rückbau und der Nachbearbeitung beschäftigt sein. Wenn die Zusammenarbeit weiterhin so gut funktioniert, dürfte dies allerdings rasch vonstatten gehen.

Jubla Schweiz

Weitere Informationen unter kulti19.ch

Am Kulti19 auf dem Pfannenstielgelände in Härkingen wurden viele kreative Ateliers und Aktivitäten angeboten. | © Céline Bader
Am Kulti19 auf dem Pfannenstielgelände in Härkingen wurden viele kreative Ateliers und Aktivitäten angeboten. | © Céline Bader
Das Kulti19 wurde von einem rund 30-köpfigen OK in ehrenamtlicher Arbeit organisiert.| © Retus Rieben
Das Kulti19 wurde von einem rund 30-köpfigen OK in ehrenamtlicher Arbeit organisiert.| © Retus Rieben
Die mehrstöckige JungleBar wird den Besuchenden wohl noch lange in Erinnerung bleiben. | © Nicole Rötheli
Die mehrstöckige JungleBar wird den Besuchenden wohl noch lange in Erinnerung bleiben. | © Nicole Rötheli