04.07.2019 – Kurznachrichten | Region

Basler Heinrichsglocke erklingt erstmals zusammen mit der Münterorgel

Am Heinrichstag, also am 13. Juli 2019, erklingt die Basler Heinrichsglocke zum ersten Mal zusammen mit der Münsterorgel.
Am 13. Juli 1024 starb Kaiser Heinrich II., der Stifter des Basler Münsters, in Goslar bei Göttingen und wird im Dom von Bamberg begraben. Rasch wurde der «fromme Kaiser» verklärt. An seinem Todestag wurde jährlich eine Messe gelesen. 1146 wurde Heinrich II. heilig gesprochen. Seit 1348 galt sein Todestag, der 13. Juli, auch in Basel als hoher Feiertag und wurde auch hier als Heinrichstag gefeiert.
Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten zu 1000 Jahre Basler Münster wird an diesem Heinrichstag der «Klangraum Münster» zu einem besonderen Erlebnis: Die Basler Heinrichsglocke (Ton des’) erklingt zum ersten Mal zusammen mit der Münsterorgel. Die Glocke, ursprünglich von Kaiser Heinrich II. gestiftet, wurde 1494 und 1565 neu gegossen. Matthias Walter, Glockenexperte und Architekturhistoriker, Dr. sc. ETH, erläutert anhand von Bildern und Klangbeispielen Funktion und Geschichte des Geläutes. Münsterorganist Andreas Liebig spielt in zwei Konzerten Improvisationen und Werke unter anderen aus dem Buxheimer Orgelbuch, von Bach, Corette, Vierne (Carillon de Westminster) und Duruflé (Carillon de Soissons).

Programm:
12 Uhr: Glocke(n) und Orgel
15.45 – 16.25 Uhr: Vortrag von Matthias Walter, Glockenexperte
16.30 Uhr: Glocke(n) und Orgel zur Vesperzeit
Eintritt frei – Kollekte.

Weitere Informationen: www.basler-muensterkonzerte.ch