08.09.2019 – Welt

Politische Botschaft in Mosambik

Mit einer grossen Messe ist am 6. September der Besuch von Papst Franziskus in Mosambik zu Ende gegangen. Friede und Versöhnung war das zentrale Thema des knapp zweitägigen Programms. Vor Regierung und Oppositionspolitikern im Präsidentenpalast appellierte Franziskus an die Mosambikaner, «als Kinder der gleichen Erde und Verwalter eines gemeinsamen Erbes» zu handeln. Unverblümt sprach der Papst in der Schlussmesse das Paradox an, dass Mosambik ein Land ist, das über natürlichen und kulturellen Reichtum verfügt, aber von bitterer Armut geprägt ist. Zuweilen scheine es, dass die, welche sich mit dem vermeintlichen Wunsch zu helfen nähern, andere Interessen verfolgen. «Es ist traurig, wenn es Geschwister des gleichen Landes sind, die sich dabei zu Korruption verleiten lassen», sagte der Papst.

kath.ch