In der St.-Jakob-Arena beteten abends mehrere tausend junge Menschen. (Foto: Wiesia Klemens)
13.01.2018 – Hintergrund

«Der Glaube verbindet»

Stimmen von Teilnehmenden zu ihrer Motivation und den ersten Eindrücken

Ângela (20), Braga (Portugal): «Ich war schon in Strassburg, Prag und Valencia dabei, Basel ist mein viertes Taizé-Jugendtreffen. Der Grund, warum ich teilnehme, ist vor allem der Glaube. Wichtig ist die Zeit, die wir mit andern verbringen. Wir teilen unsere Gedanken mit anderen und lernen dabei viel über den Glauben anderer.»

Nils (18), Duderstadt (Deutschland): «Ich bin mit einer Gruppe aus Breslau (Polen) hier. 2016 war ich schon am Weltjugendtreffen in Krakau. In der Gemeinschaft mit andern kann man die Nähe Gottes besser spüren. Hier kommt man mit jungen Erwachsenen aus der ganzen Welt in Kontakt und kann neue Freunde finden.»

Therese (17), Potsdam (Deutschland): «Mein erster Eindruck von Basel ist die mega Gastfreundschaft. Das Jugendtreffen von Taizé ist eine Mischung aus Ruhe und Action. Das Schöne ist, dass wir hier Leute treffen, die gleiche Gedanken haben. Der Glaube verbindet. Andere saufen sich zu Silvester die Birne voll.»

Catarina (21), Lissabon (Portugal): Sie ist des Lobes voll über Geist und Organisation des Treffens und die Stadt Basel. «Taizé kam wirklich nach Basel», sagt sie. Die Probleme, die es wegen der zu frühen Ankunft ihrer Gruppe gab, seien dank des Engagements der Taizébrüder schnell überwunden gewesen. «Ihre Liebe und Einfachheit kamen hierher», meint sie.

Johannes (22), Rottweil, (Deutschland): Wie sich nach dem üblichen Intro auf Englisch herausstellt, spricht er Deutsch und kommt aus dem nahen Schwarzwald. Befragt nach dem ersten Eindruck sagt er: «Es gibt sehr viel Raum, trotz vieler Leute.» Das Abendgebet erlebte er als sehr entspannend. «Ich bin einfach zur Ruhe gekommen.»

Heinz und Franziska Wiederkehr, Gastgebende, Allschwil: Sie meldeten sich früh mit zwei Plätzen und haben last minute eine dritte Person aufgenommen. Sie beherbergen drei junge Polen. «Wir verständigen uns auf Englisch und mit Händen und Füssen. Für das Zmorge, das bei uns eher süss ausfällt, haben sie Würste und Schinken aus Polen mitgebracht.»

Interviews und Fotos: cva/rv