Bereits in den vergangenen Wochen sind viele Anlässe und auch Gottesdienste ausgefallen. | © Regula Vogt-Kohler
17.03.2020 – Aktuell

Ein Virus beschert uns einen neuen Alltag

Bundesrat verschärft Massnahmen: Alle Anlässe verboten

Die neuen Vorschriften sorgen für einen Stillstand des gesellschaftlichen Lebens: Alle öffentlichen und privaten Anlässe sind verboten. Das heisst das konkret, dass Gottesdienste nicht mehr möglich sind. Die Kirchen bleiben jedoch offen.

Die Ausbreitung des Coronavirus hat nun auch die Schweiz zu Massnahmen gezwungen, die das öffentliche Leben weitgehend lahmlegen. Am späten Nachmittag des 16. März hat der Bundesrat die ausserordentliche Lage gemäss Epidemiegesetz erklärt und für das ganze Land einheitlich geltende strenge Einschränkungen verhängt. Alle öffentlichen und privaten Versammlungen und Anlässe sind bis und mit 19. April verboten. Im kirchlichen Bereich sind nur noch Beerdigungen im engen Familienkreis möglich.

Das Bistum Basel hat seine Massnahmen dem neuen Rahmen angepasst und verschärft. Zur Umsetzung der behördlichen Vorschriften hat der Bischof von Basel folgendes verfügt:

  • Generelle Haltung: Hygiene, Abstand halten, wenn möglich zu Hause bleiben, Sitzungen absagen. Schutz der Risikogruppen hat Priorität.
  • Alle öffentlichen Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen sind untersagt.
  • Die Kirchen bleiben offen.
  • Kirchliche Sozialdienste verstärken Hilfestellung an Risikogruppen.
  • Einzelseelsorge/Einzelfallhilfe gewährleisten und Kontakte über Telefon, E-Mail oder Socialmedia sicherstellen.
  • Verbreitung medialer Gottesdienstübertragungen fördern.

Damit ist klar: Bis und mit 19. April finden weder Gottesdienste noch sonstige Anlässe und Veranstaltungen statt. Dies gilt selbstverständlich auch für sämtliche noch in unserer aktuellen Druckausgabe (Erscheinungsdatum: 19. März) oder online angekündigten Anlässe. Über die weitere Entwicklung werden wir Sie online auf dem Laufenden halten.

Regula Vogt-Kohler