Imposant: die Galerie Beyeler in Pratteln ist eingekleidet. | © zVg.
21.10.2019 – Aktuell

Päpstliche Schweizergarde in der Region

«Berufsausstellung Schweizergarde» ab 26. Oktober in Pratteln

Ab 26. Oktober bis 30. November präsentiert die päpstliche Garde in Rom ihre Geschichte, die Ausbildung und Aufgaben sowie die Karrierechancen für Jugendliche. Gezeigt werden auch Teile des Hightech-Waffenarsenals.

Das Korps der Päpstlichen Schweizergarde wird erweitert: Die Truppenstärke von derzeit 110 Gardisten wird auf 135 Mann erhöht. Zudem ist der Kanton Basel-Landschaft im Frühling 2020 offizieller Gastkanton an der Vereidigungsfeier des neuen Jahrgangs der Gardisten in Rom.

«Durch die Existenz der Päpstlichen Schweizergarde erhält die gesamte Schweiz gegenüber der Weltöffentlichkeit eine sehr positive Reputation. Die umfassende Ausübung des Sicherheits-Dispositivs im Vatikan-Staat wie auch der Personenschutz des Pontifex belegt die Tapferkeit und Treue, welche den Schweizern zugestanden wird», erklärt Hermann Alexander Beyeler.

Diese Ausstellung findet in Absprache und aktiver Unterstützung mit dem Kommando der Päpstlichen Schweizergarde in Rom statt. Support leisten zudem das Museum der Schweizergarde (Naters VS) und die Schweizerischen Vereinigungen ehemaliger Gardisten.

Persönliche Podiumsgespräche

Das Wissen über die reale Tätigkeit der Päpstlichen Schweizergarde in Rom zum Schutz des Heiligen Vaters soll durch die Ausstellung aufgefrischt werden. Vielen Jugendlichen sind die Berufs- und Karrierechancen, welche ein Dienst in der Päpstlichen Schweizergarde bieten, nicht bewusst. Nach Austritt aus der Garde haben Ehemalige in der Sicherheitsindustrie Wissens-, Beziehungs- und Vertrauensvorteile. Gardisten sind nach dem Gardedienst weltoffener und kommen mit einer grossen Lebenserfahrung zurück. Zudem erlernen sie die italienische Sprache.

Während Ausstellung finden jeden Samstag (26. Oktober, 2./9./16. und 23. November, immer zwischen 10.30 und 12.00 Uhr) moderierte Podiumsgespräche statt. Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Kunst berichten aus ihren eigenen Lebenserfahrungen und Erlebnissen mit der Schweizergarde. Im Anschluss daran findet jeweils ein kostenloser Apero statt, wo die Gespräche noch vertieft werden können.

Die Aussenmauern der Galerie am Gallenweg 19 in Pratteln sind mit einer 12 Meter hohen und 35 Meter breiten Monumental-Illustration der Päpstlichen Schweizergarde eingekleidet. Möglicherweise ist dies die weltweit grösste Visualisierung der Schweizergarde überhaupt. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Veranstalterin ist die «Stiftung Kunst & Kultur Region Basel» unter Präsident, Galerist und Kunstmäzen Hermann Alexander Beyeler und Kurator Heinz Armin Simonet.

zVg.