Am Bildschirm statt im Saal: Präsident Martin Elbs leitet die erste digitale Synode. | © Regula Vogt-Kohler
25.11.2020 – Aktuell

Die Basler Synode tagt digital

Abstimmung über Voranschlag 2021 läuft schriftlich

Premiere für die Synode der Römisch-katholischen Kirche Basel-Stadt (RKK BS): Erstmals hat eine Sitzung als Videokonferenz stattgefunden. Wichtigstes Geschäft auf der Traktandenliste war das Budget 2021. Erwartet wird ein geringer Ertragsüberschuss.

«Aussergewöhnliche Zeiten erfordern Normalität»: Unter diesem Motto stand die Präsentation des Voranschlags 2021. Das Budget für das kommende Jahr sei eine konsequente Weiterführung des Bisherigen, sagte der für die Finanzen zuständige Kirchenrat Patrick Kissling. Unter der Annahme von weiter sinkenden Mitgliederzahlen werde mit einem leichten Rückgang der Steuereinnahmen gerechnet. Wegen des nun erfolgenden Systemwechsels (Steuereinzug durch den Staat) bestehe eine Prognoseunsicherheit.

Ziel des Kirchenrats sei es, die Abhängigkeit von den Steuern zu reduzieren und die Erträge aus anderen Quellen zu erhöhen. Im Zentrum stehen dabei Liegenschaften wie das Zentrum Christophorus in Kleinhüningen. Nach Zuweisung von 370 000 Franken ins Eigenkapital weist der Voranschlag einen Ertragsüberschuss von 52 000 Franken aus, dies bei Gesamteinnahmen von 12,47 Millionen Franken.

Die Genehmigung des Budgets sowie der Ziel- und Leistungsvereinbarung mit der Caritas beider Basel und des jährlichen Unterstützungsbeitrags von 150 000 Franken erfolgt nun auf schriftlichem Weg. Gemäss Information der RKK BS sollen die Ergebnisse bis 4. Dezember vorliegen.

Regula Vogt-Kohler