Syrische Flüchtlings­kinder in einem Beratungs- und Lernzentrum des Hilfswerks «Beit-el-Nour» im ­Beiruter Vorort Nabaa, einem Partner des Schweizerischen Heiligland-Vereins. | © Schweizerischer Heiligland-Verein
11.04.2019 – Aktuell

Aufmerksam werden – aufmerksam bleiben

Das Karwochenopfer kommt den Notleidenden in den Ursprungsländern des Christentums zugute

«Aufmerksam werden – aufmerksam bleiben» lautet das Leitwort der Schweizer Bischöfe zum Karwochenopfer 2019 für notleidende Menschen in den Ursprungsländern des Christentums.

 

Aufmerksam werden auf die politisch und wirtschaftlich schwierigen Verhältnisse in einer Region, mit der wir uns als Christinnen und Christen besonders verbunden fühlen. Aufmerksam bleiben auf eine Region, in der mehr als sieben Millionen Menschen als Flüchtlinge leben und die auch nach dem Abflauen des Syrienkriegs nicht zur Ruhe kommt.

Mit den Spenden des Karwochenopfers unterstützt der Schweizerische Heiligland-Verein etwa syrische Flüchtlingskinder im Libanon, die mit ihren Familien in unbeheizten und schlecht isolierten Blechhäusern in den Vororten von Beirut leben. Wo die meisten Eltern arbeitslos sind, und die Familien fürchten müssen, dass das Geld für die Miete nicht reicht. Wo die Kinder nur schwer in ein fremdes Schulsystem integriert werden können, weil das Erziehungssystem im Libanon so anders ist als in Syrien. Auch wenn das mediale Interesse sich nun wieder anderen Konfliktherden dieser Welt zuwendet, bleiben wir verbunden mit den Menschen in den Ländern des Heiligen Landes, wo sich Ordensleute und zahlreiche kirchliche Einrichtungen für das Wohl der notleidenden Menschen unabhängig ihrer Religion und ethnischen Herkunft einsetzen. Ihnen kommen über den Schweizerischen Heiligland-Verein und die franziskanische Gemeinschaft die Beiträge zu den Kollekten in der Karwoche in unseren Pfarreien zugute.

Andreas Baumeister, Pastoralassistent Aesch und Präsident des Schweizerischen Heiligland-Vereins

 

Weitere Informationen: heiligland.ch