Eine der grossen Herausforderungen in Mozambik ist die Versorgung mit sauberem Wasser. | © Stig Nygaard/wikimedia
23.09.2021 – Aktuell

Unser «Wir» muss grösser werden

26. September: Tag der Migrantinnen und Migranten

Am 26. September feiert die Kirche in der Schweiz gemeinsam mit den Katholikinnen und Katholiken auf der ganzen Welt den 107. Tag der Migrantinnen und Migranten. Dieses Jahr unter dem Motto: «Auf dem Weg zu einem immer grösseren Wir».

Als Inspiration diente eine Passage aus der Enzyklika «Fratelli tutti» von Papst Franziskus: «Gebe Gott, dass es irgendwann nicht mehr ‹die anderen›, sondern nur ein ‹Wir› geben wird.» Franziskus ruft in seiner Botschaft zum diesjährigen Tag der Migrantinnen und Migranten dazu auf, «die Menschheitsfamilie wieder neu zusammenzubringen, um gemeinsam eine Zukunft in Gerechtigkeit und Frieden aufzubauen und dafür zu sorgen, dass niemand aussen vor bleibt». Dafür, so schreibt die Dienststelle migratio der Schweizer Bischofskonferenz für Migrantinnen, Migranten und Menschen unterwegs in ihrer Medienmitteilung, könnten wir alle jeden Tag kleine und grosse Schritte tun.

Der Papst habe mit Blick auf (Welt-)Kirche und Gesellschaft ein immer grösseres Wir vor Augen, «eine alle umfassende Gemeinschaft in Vielfalt». Damit schlage das diesjährige Motto des Tags der Migrantinnen und Migranten eine Brücke zum neuen Gesamtkonzept Migrationspastoral der Schweizer Bischofskonferenz und der Römisch-katholischer Zentralkonferenz, das im Dezember 2020 vorgestellt wurde. Auch dieses ziele auf gelebte Einheit in Vielfalt und ein interkulturelles Miteinander.

Die – schweizweit verbindliche – Kollekte an diesem Tag unterstützt soziale Projekte in Mosambik und in Tansania, aber auch anderssprachige Missionen und Migrationsprojekte in der Schweiz.

kh