Der Aargauische Katholische Frauenbund (AKF) zeichnet mit dem 25. Frauenpreis 25 ehrenamtlich tätige Frauen mit je 1000 Franken aus. | © AKF
08.11.2021 – Aktuell

Der 25. AKF-Frauenpreis geht an 25 Preisträgerinnen

Feierliche Preisverleihung des Aargauischen Katholischen Frauenbundes

Zum Jubiläum «25 Jahre AKF-Frauenpreis» ehrt der Aargauische Katholische Frauenbund nicht eine einzelne Person oder Institution, sondern zeichnet 25 Frauen aus – stellvertretend für viele stille Schafferinnen in Stadt und Land.

2021 – ein Jubiläumsjahr für den AKF Frauenpreis. 25 Jahre ist es her, dass der erste Frauenpreis vom AKF verliehen wurde. Der Frauenpreis in Höhe von 20’000 Franken geht jährlich an eine einzelne Frau oder eine Organisation, die sich ehrenamtlich durch besonderes Engagement im sozialen Bereich ausgezeichnet. Tagtäglich engagieren sich viele Frauen ganz selbstverständlich und im Stillen in verschiedensten Bereichen und stellen ihre persönlichen Interessen zum Wohle anderer Menschen stets hinten an. Diesen sollte in diesem Jubiläumsjahr besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Und so durften am Samstag, 6. November, stellvertretend für all diese Frauen, 25 Preisträgerinnnen ihren Preis in Höhe von jeweils 1000 Franken in einer würdigen Feier entgegennehmen. Dieser besondere Anlass fand in festlichem Ambiente im Integra-Restaurant Hans & Heidi in Wohlen statt und wurde feierlich von der Integra-Band «Go Wanderer» mit stimmungsvoller und fröhlicher Musik umrahmt.

Zu Beginn der Feier begrüsste AKF-Präsidentin Pia Viel die 132 Anwesenden und gab allen einen interessanten Einblick in die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des AKF-Frauenpreises. Besonders begrüsst wurden der Wohler Gemeindeammann Arsène Perroud und Pfarrerin und Gastro-Seelsorgerin Corinne Dobler, die mit ihrer Anwesenheit und ihren persönlichen Worten das grosse Engagement der Preisträgerinnen würdigten.

Die Präsidentin der Frauenpreiskommission, Vroni Peterhans-Suter, leitete mit ihrer ganz besonderen Laudatio in gereimten Versen die feierliche Preisübergabe ein. In der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart wären viele Dinge ohne die unermüdliche Arbeit vieler Engagierten nicht möglich und nicht zustande gekommen. Auch der Geldfonds, aus dem der Frauenpreis und verschiedene jährliche Spenden finanziert werden, existiert durch die Fleissarbeit vieler Frauen vor über 100 Jahren und das kämpferische Engagement von Frauen in den 90er-Jahren. Die einen haben in mühseliger Kleinstarbeit Geld gesammelt und sich dafür eingesetzt, dass lungenkranken Frauen eine Genesung in einem Sanatorium ermöglicht wurde. Die anderen haben dafür gekämpft, dass der dem AKF rechtlich zustehende Erlös aus dem Verkauf des Sanatoriums in einem Fonds für Frauenbelange angelegt werden konnte.

Dies ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie wertvoll die Care-Arbeit der vielen Frauen aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist. Mit einem kleinen Präsent für alle Anwesenden und einem feinen Nachtessen wurde ihrer aller gedacht und ein grosses Dankeschön ausgesprochen.

Marion Schading, AKF-Frauenpreiskommission

Weitere Informationen zur Preisvergabe