Ausgabe 52, 24. bis 30. Dezember 2011

Was ist …

… die Soziallehre?

Bereits in der Bibel finden sich Mahnungen und Regeln zum gesellschaftlichen Zusammenleben. Mit dem päpstlichen Lehrschreiben «Rerum Novarum» von Leo XIII. begann die Ära der kirchenamtlichen «Katholischen Soziallehre». «Über die neuen Dinge» kritisiert die Lage der Arbeiter. Spätere Sozialenzykliken entwickelten die Lehre, in der das Recht auf Privat­eigentum mit der Verpflichtung zum solidarischen Handeln verknüpft und als Gegengewicht das Recht zur gewerkschaftlichen Vereinigung proklamiert sowie ein Existenz sichernder Lohn gefordert wurden, weiter. Weitere Themen der Soziallehre wurden die Mitbestimmung und Beteiligung der Arbeitnehmer am Produktivvermögen, Solidarität zwischen reichen und ­armen Ländern, Kritik am Neoliberalismus und schliesslich in «Caritas in Veritate» von ­Benedikt XVI. der Vorrang des Menschen vor der Wirtschaft.

 

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