Bereits in der Bibel finden sich Mahnungen und Regeln zum gesellschaftlichen Zusammenleben. Mit dem päpstlichen Lehrschreiben «Rerum Novarum» von Leo XIII. begann die Ära der kirchenamtlichen «Katholischen Soziallehre». «Über die neuen Dinge» kritisiert die Lage der Arbeiter. Spätere Sozialenzykliken entwickelten die Lehre, in der das Recht auf Privateigentum mit der Verpflichtung zum solidarischen Handeln verknüpft und als Gegengewicht das Recht zur gewerkschaftlichen Vereinigung proklamiert sowie ein Existenz sichernder Lohn gefordert wurden, weiter. Weitere Themen der Soziallehre wurden die Mitbestimmung und Beteiligung der Arbeitnehmer am Produktivvermögen, Solidarität zwischen reichen und armen Ländern, Kritik am Neoliberalismus und schliesslich in «Caritas in Veritate» von Benedikt XVI. der Vorrang des Menschen vor der Wirtschaft.
Schweizer Wallfahrt nach Lourdes, zur «Tür des Glaubens»
Über 1800 Pilger nahmen vom 12. bis 18. April an der 117. Interdiözesanen Lourdeswallfahrt teil. Begleitet wurde die Pilgerreise vom Churer Bischof Vitus Huonder. Für die 50 mitreisenden Kinder gab es ein spezielles Programm. >> mehr...
Christliche Kirchen gegen härteres Asylrecht
Am 9. Juni entscheiden die Schweizer Stimmberechtigten über das revidierte Asylgesetz ab. Die christlichen Kirchen, Hilfswerke und weitere Institutionen plädieren für ein Nein. >> mehr...
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