Theologinnen und Theologen wandeln je einen kurzen biblischen Text in einen Impuls für die Gegenwart.
Mein Traum war es, nach Brasilien zu gehen. Keine Ahnung, wo dieser Traum herkam, er war auf einmal da. War es, weil jemand von diesem Land erzählt hatte? War es ein Bericht im Fernsehen? Ich habe daran keine Erinnerung, für mich tauchte der Traum einfach auf. Nicht aus dem Nichts, sondern aus meinem tiefsten Inneren, so als wäre er schon immer da gewesen und hätte nur darauf gewartet, an die Oberfläche zu steigen.
Leidvolle oder schwierige Lebensgeschichten beeindrucken uns dann am meisten, wenn sie nicht im Problembehafteten oder Schmerzlichen stecken bleiben, sondern Trotzdem-Lebenswertes aufzeigen und anregen, auch eigene anspruchsvolle Herausforderungen mutig anzupacken.
Barabbas, Barnabas, Barsabbas. Drei biblische Namen, zum Verwechseln ähnlich. Der erste ist aus der Passion bekannt als Strassenräuber, der an Jesu Stelle freikam. Der zweite, «Sohn des Trostes», wird im Neuen Testament mehrmals genannt als «ein trefflicher Mann, erfüllt vom Heiligen Geist und von Glauben».
Bileam macht sich, auf einer Eselin reitend und mit zwei Begleitern, auf den Weg. Dreimal bleibt sie stehen, weil sie etwas sieht, was Bileam nicht zugänglich ist: Ein Bote JHWHs mit einem Schwert versperrt den Weg.
Im Gegensatz zum Kranken vom Teich Betesda, dessen Schicksal dadurch bestimmt war, dass er niemanden hatte, der ihn in nützlicher Frist zum heilenden Wasser transportiert hätte, hat der Gelähmte eine Schar guter Freunde. Mit grossem Aufwand an Kraft und Fantasie schaffen sie den Gelähmten samt Bahre auf das Dach, decken dieses ab und seilen ihn in das Hausinnere ab, direkt vor die Füsse des Meisters, der ihn heilen soll.
Nein, er konnte der erwartete Messias nicht sein. Darüber sind sich die beiden Jünger, die von Jerusalem nach Emmaus zurückkehren, im Klaren. Sie haben allen Grund zu der Annahme, dass sie auf die falsche Person gesetzt hatten. Abends erst, in ihrem Haus, als ihr Reisegefährte das Brot bricht, «gehen ihnen die Augen auf».
Die Römisch-Katholische Pfarrei Aesch sucht auf den 1. August oder nach Vereinbarung eine/n
Die Redaktion «Kirche heute» sucht regelmässig eine/n Praktikanten/in.
250 Jahre Schwestern der Vorsehung
Seit 250 Jahren lassen sie sich von der Vorsehung Gottes lenken. Von Frankreich aus haben sich die Sœurs de la Providence auf der ganzen Welt verbreitet. Seit fast 170 Jahren wirken sie als «Lindenbergschwestern» auch in Basel. Das Claraspital beispielsweise fusst auf ihrem Wirken. >> mehr...
«Das radikal Neue liegt in der Ausrichtung auf die Welt»
Das Zweite Vatikanische Konzil bedeutete einen Sprung nach vorn. Weil die zentralen Konzilstexte für bewahrende Kräfte in der Kirche gefährlich sind, ist der Aufbruch gefährdet. Der Würzburger Theologe Elmar Klinger zeigte im Rahmen eines «kleinen Konzil-Symposiums» in Basel, worin das Revolutionäre des Konzils bestand. >> mehr...
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