Impuls

Theologinnen und Theologen wandeln je einen kurzen biblischen Text in einen Impuls für die Gegenwart.

  • Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein

    Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein

    Bis vor etwas mehr als fünfzig Jahren entschieden in manchen Familien Eltern selbstverständlich, welchen Beruf ihre Kinder ergreifen sollten. Der Älteste durfte eine Lehre machen, der Jüngere musste auf dem elterlichen Betrieb mitarbeiten, und die Jüngste verdiente ohne Berufslehre auswärts Geld für die Familie dazu. Die finanzielle Lage, das Geschlecht der Kinder und der Bedarf an eigenen Arbeitskräften waren ausschlaggebend.

    >> mehr...

  • «Lasst ihn fluchen!»

    «Lasst ihn fluchen!»

    «Er kam David mit Flüchen entgegen und warf mit Steinen nach ihm. Schimi schrie und fluchte: ‹Verschwinde, verschwinde, du Mörder, du Niederträchtiger!› Da sagte Abischai zum König: ‹Warum flucht dieser tote Hund meinem Herrn, dem König? Ich will hinübergehen und ihm den Kopf abhauen!› Doch der David antwortete: «Lasst ihn fluchen! Sicherlich hat es ihm der Herr geboten.»

    >> mehr...

  • Unsere Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies

    Unsere Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies

    Wie schrecklich ist es zurzeit, Nachrichten zu hören oder Zeitung zu lesen. Täglich ist von Geld die Rede, oft von fehlendem, und von Gewalt und Krieg fast überall. Dabei hatten wir nach dem Zweiten Weltkrieg den Spruch «Nie wieder Krieg!» geprägt. Was haben wir einer Gesellschaft, der Geld, Gewinnmaximierung und militärische Aufrüstung fast alles bedeutet, entgegenzusetzen?

    >> mehr...

  • Von der Gier, vom Geiz und von der Gottesfurcht

    Von der Gier, vom Geiz und von der Gottesfurcht

    Zwangsläufig führt die Gier der einen zum Geiz der anderen. Das ist wie eine Münze mit ihren zwei Seiten, nur mit dem Unterschied, dass die Gier eine Minderheit befällt, nämlich die Habenden, und der Geiz sowohl bei diesen als auch bei jenen auftritt, die auf die Seite der Habenden gelangen möchten. So sind Gier und Geiz Symptome der gleichen Krankheit.

    >> mehr...

  • «Gott, ich verzeihe dir, was du mir angetan hast»

    «Gott, ich verzeihe dir, was du mir angetan hast»

    Gott, ich vergebe dir! Steht eine solche Äusserung nicht dem Regelwerk jeder Religion diametral entgegen? Hat man uns denn nicht seit Kindheitstagen eingetrichtert, dass wir immer und lebenslang allen Grund haben, Gott um Verzeihung zu bitten für unsere Verfehlungen? Ihm zu danken für das Gute, das wir durch ihn erfahren durften?

    >> mehr...

  • Am Anfang war das Mitleid

    Am Anfang war das Mitleid

    Ich kann nicht anders: Ich lese diesen ersten Text aus dem Ezechielbuch auf dem Hintergrund der eben stattgefundenen Papstwahl und der Namenswahl des Papstes: Franziskus. Wie wird wohl der neue Papst seine Berufung deuten und welche Verheissung liegt in den von ihm gewählten Gesten und seine Nähe zum Volk als metrofahrender Bischof?

    >> mehr...

 

Offene Stellen

ZUM THEMA

 

Kirche heute
Innere Margarethenstrasse 26, 4051 Basel, Tel. 061 363 01 70, Fax 061 363 01 71, sekretariat@kirche-heute.ch