Ausgabe 45, 31. Oktober bis 6. November 2015

Diakon Werner Bachmann assistiert Bischof Felix Gmür am neuen Altar bei der Gabenbereitung.  (Foto: Heiner Leuthardt)Diakon Werner Bachmann assistiert Bischof Felix Gmür am neuen Altar bei der Gabenbereitung. (Foto: Heiner Leuthardt)

Ein Ort, wo man Trost und neuen Mut finden kann

Bischof Felix Gmür weiht den neuen Altar im sanierten Arlesheimer Dom

Nach fast zweijähriger Bauzeit strahlt der Arlesheimer Dom in neuem Glanz. Bischof Felix Gmür weihte am Sonntag in einem feierlichen Gottesdienst den neuen Altar, der Teil der Chorraumgestaltung von Kurt Sigrist ist. Weil ein Altar Zeichen der Gegenwart Christi, des Gesalbten, ist, wird er bei der Weihe mit Chrisam gesalbt.

Weil in der frühen Kirche Gotteshäuser über den Gräbern von Märtyrern errichtet wurden, enthalten Altäre heute noch Reliquien. Dompfarrer Daniel Fischler fand in Strassburg Reliquien der heiligen Ottilia, der Patronin des Domes, die nun in einem kleinen Schrein unter dem Altar ihren neuen Platz fanden. 

Man feiere die Zugänglichkeit Gottes, sagt Bischof Felix Gmür in seiner Predigt. Mit Bezug auf die Lesung aus dem «Trostbuch» des Propheten Jeremia sprach er von einem Ort, an dem Menschen Trost und Mut fänden. Und wie der blinde Bettler Bartimäus, von dem das Markusevangelium berichtet, das Erbarmen Gottes suchte und im wörtlichen wie im übertragenen Sinn sehend geworden sei, so dürften alle Dombesucher auf Gottes Barmherzigkeit vertrauen. Wie Bartimäus nach seiner Heilung Jesus folgte, so seien auch wir zum gemeinsamen Weg mit Jesus berufen. Das meine auch das Wort «Synode», erklärte der Bischof mit Blick auf die gleichzeitig zu Ende gehende Versammlung in Rom. 

Alois Schuler

 

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